Neuapostolische Kirche Werder (Havel)
Highlights
- Die Gemeinde wurde 1950 gegründet und wuchs bis in die 1940er Jahre auf 47 Mitglieder an, wobei bereits ein kleiner Chor bestand.
- Seit 1987 finden Gottesdienste im Altersheim statt, während der Versammlungsraum im Hinterhof über Jahrzehnte liebevoll gepflegt wurde
Tipps
- Die barrierefreie Gestaltung des Versammlungsraums ermöglicht einen ungehinderten Zugang für alle Besucher.
- Die historische Bedeutung der Gemeinde als älteste Neuapostolische Station in der Region bietet Einblicke in die lokale Kirchengeschichte.
- Die Verbindung zur Havel und die Nähe zu historischen Orten wie Groß Kreutz ergänzen den kulturellen Rahmen der Gemeinde
Eigenschaften
Neuapostolische Kirche Werder (Havel) Kultur & Sakrales
Die Neuapostolische Kirche in Werder (Havel) gehört zu den ältesten Gemeinden ihrer Konfession in der Region und entwickelte sich seit ihrer Gründung 1950 zu einem festen Bestandteil des religiösen Lebens. Die Gemeinde wuchs in den folgenden Jahrzehnten kontinuierlich, wobei die Zahl der Mitglieder bis in die 1940er Jahre auf 47 anstieg. Bereits zu dieser Zeit bildete sich ein kleiner Chor, der die musikalische Tradition der Station prägte.
Die Verantwortung für die Werderaner Geschwister lag zunächst beim Bezirksältesten Arthur Rushack, bevor 1952 Priester Paul Radmacher aus Potsdam als Vorsteher berufen wurde. Radmacher hatte die Gemeinde bereits seit 1949 betreut und setzte die Arbeit fort, um den Bedürfnissen der Mitglieder gerecht zu werden. Die Gemeinde blieb auch nach der Wende aktiv, wobei die Suche nach einer dauerhaften Versammlungsstätte über Jahrzehnte erfolglos blieb.
Ab 1987 fanden Gottesdienste im Altersheim statt, während der bestehende Versammlungsraum im Hinterhof durch die Geschwister selbst mit großer Sorgfalt hergerichtet wurde. Die enge Gemeinschaft und der Zusammenhalt der Mitglieder zeichnen die Station aus, die sich durch eine offene und tröstende Atmosphäre auszeichnet. Die Nähe zur Havel und die historische Verbindung zur Umgebung – etwa durch die ehemalige Gemeinde in Groß Kreutz – unterstreichen den kulturellen Bezug des Ortes.