Denkmal/Gedenkstätte

Kriegsgräberstätte

21244 Buchholz in der Nordheide

Highlights

  • Die Kriegsgräberstätte in Buchholz/Nordheide beherbergt 65 Tote aus dem Zweiten Weltkrieg und der NS-Zeit.
  • 48 deutsche Soldaten verschiedener Truppengattungen ruhen im Gräberfeld vor der Friedhofskapelle, darunter 9 Unbekannte.
  • 17 Zwangsarbeiter verschiedener Nationalitäten sind in einer Reihengrabanlage am Friedhofsrand begraben.

Tipps

  • Die Kriegsgräberstätte liegt im evangelisch-lutherischen Altfriedhof und ist in zwei Abschnitte gegliedert.
  • Ein Teil enthält Gräber deutscher Soldaten verschiedener Truppengattungen, darunter neun Unbekannte.
  • Ein weiteres Gräberfeld ist Zwangsarbeitern verschiedener Nationalitäten gewidmet, die zwischen 1942 und 1945 starben.

Eigenschaften

Outdoor Familie Entspannt Ganzjährig

Über Kriegsgräberstätte

Die Kriegsgräberstätte in Buchholz in der Nordheide liegt im Landkreis Harburg, Niedersachsen, und erinnert in würdiger Form an die Opfer des Zweiten Weltkriegs sowie der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Sie befindet sich auf dem evangelisch-lutherischen Alten Friedhof und wird vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. betreut. Insgesamt finden hier 65 Tote ihre letzte Ruhestätte, verteilt auf zwei separate Gräberfelder innerhalb der Friedhofsanlage.

Das erste Gräberfeld vor der Friedhofskapelle beherbergt die sterblichen Überreste von 48 deutschen Soldaten verschiedener Wehrmachtstruppenteile, darunter Angehörige von Heer, Luftwaffe, Marine und Waffen-SS. Unter ihnen befinden sich neun Unbekannte. Diese Kriegstoten kamen überwiegend in Buchholzer Lazaretten um und starben entweder während der Kämpfe oder kurz nach Kriegsende infolge ihrer Verletzungen. Viele von ihnen wurden erst nach dem Zusammenbruch des Krieges tot aufgefunden und hier beigesetzt.

Im Gegensatz dazu liegt in einer Reihengrabanlage am Rand des Friedhofs links von der Kapelle eine Gruppe von 17 Zwangsarbeitern begraben. Unter den Verstorbenen sind ein Belgier, ein ehemaliger Jugoslawe, ein Grieche, fünf Polen, drei Tschechen sowie sechs ehemalige sowjetische Staatsbürger. Diese Menschen starben zwischen den Jahren 1942 und 1945 und wurden ebenfalls auf diesem Gelände bestattet. Die Unterscheidung in separate Gräberbereiche verdeutlicht die historischen Zusammenhänge und die unterschiedlichen Lebensumstände der Toten.

Die Pflege der Stätte erfolgt engagiert und sorgfältig, was von Besuchern regelmäßig positiv hervorgehoben wird. Die Anlage präsentiert sich in einem sehr guten Erhaltungszustand, der den Respekt vor den Verstorbenen sichtbar macht. Schülerprojekte tragen maßgeblich dazu bei, dass der Gedenkort nicht nur instand gehalten, sondern auch mit informativen Inhalten versorgt wird, die den historischen Hintergrund verständlich machen.

Bewertungen

4,8 (1) 4.8 aus 1 Bewertung (Google)

Auf Google

4,8 (1) 4.8 · 1 Bewertung auf Google
Auf Google ansehen

In der Nähe

Gastronomie in der Nähe

Übernachtung in der Nähe

Wetter & Pollenflug am Standort

Wetter wird geladen…
7-Tages-Vorhersage…