Haltepunkt Maxipark der Museumseisenbahn
Highlights
- Die Museumseisenbahn Hamm erhält historische Eisenbahnfahrzeuge mit Bezug zur Stadt.
- Das konzessionierte Unternehmen betreibt eine eigene Normalspurstrecke von 3,7 km.
- Der Haltepunkt Maxipark verfügt über rollstuhlgerechte Parkplätze.
Tipps
- Ein rollstuhlgerechter Parkplatz steht für Besucher zur Verfügung.
- Die Einnahmen aus den Fahrten fließen vollständig in die Pflege und den Betrieb der historischen Fahrzeuge.
Eigenschaften
Kultur-Museum in Hamm: Haltepunkt Maxipark
Der Haltepunkt Maxipark der Museumseisenbahn in Hamm ist ein besonderer Anlaufpunkt für alle, die sich für die Geschichte der Schiene interessieren. Hinter diesem Projekt stehen die Hammer Eisenbahnfreunde (HEF), die bereits vor über 40 Jahren gegründet wurden. Gemeinsam mit der Gesellschaft der Förderer der Museumseisenbahn Hamm widmen sie sich dem Erhalt historischer Eisenbahnfahrzeuge, die einen direkten Bezug zur Stadt Hamm aufweisen.
Das Angebot der Museumseisenbahn umfasst den Betrieb einer eigenen Normalspurstrecke, die sich über eine Länge von 3,7 Kilometern von Hamm-Schmehausen bis Lippborg-Heintrop erstreckt. Neben dem Haltepunkt am Maxipark ist das Bahnbetriebswerk Hamm-Süd in der Schumannstraße ein zentraler Standort. Das Unternehmen ist zudem als konzessioniertes Eisenbahn-Verkehrs- und Infrastrukturunternehmen tätig.
Ein wesentlicher Teil der Arbeit erfolgt hinter den Kulissen. Zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiter aller Altersstufen kümmern sich leidenschaftlich um die Aufarbeitung, Pflege und Unterhaltung der historischen Fahrzeuge. Ziel ist es, diese technischen Denkmäler für die Nachwelt zu bewahren und sie im regulären Fahrbetrieb erlebbar zu machen.
Besucher können die Arbeit des Vereins direkt unterstützen, indem sie an den regelmäßig angebotenen Fahrten teilnehmen. Sämtliche Einnahmen aus diesen Fahrten fließen zu 100 Prozent in den Verein sowie in die Pflege und den Betrieb der historischen Wagen und Lokomotiven. Für die Anreise ist zudem ein rollstuhlgerechter Parkplatz vorhanden.
Die Region Hamm blickt auf eine bewegte Bahngeschichte zurück, geprägt durch die Köln-Mindener Eisenbahngesellschaft sowie die Anbindung über Unna nach Hagen und Wuppertal durch die Bergisch-Märkische Eisenbahn. Auch der Aufschwung durch lokale Zechen wie De Wendel / Heinrich-Robert, Radbod und Sachsen prägte die Entwicklung der Bahnanlagen, die im Laufe der Zeit mehrfach grundlegend umgebaut wurden.