Museum

Gustav-Lübcke-Museum

Neue Bahnhofstraße 9, 59065 Hamm

Highlights

  • Das Gustav-Lübcke-Museum in Hamm zeigt kulturhistorische Sammlungen vom Mittelalter bis zur Gegenwart.
  • Es beherbergt bedeutende Ausstellungen zur Stadtgeschichte und zur Kultur des Alten Ägyptens.
  • Das Museum entstand aus bürgerschaftlichem Engagement und trägt seit 1925 den Namen Gustav Lübcke.

Tipps

  • Eintritt nur mit Bargeldzahlung möglich.
  • Parkplatzangebot vor dem Museum begrenzt, frühzeitig anreisen.
  • Führungen sind mit Voranmeldung möglich.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur-Ausflug ins Gustav-Lübcke-Museum in Hamm entdecken

Das Gustav-Lübcke-Museum in Hamm ist eine bedeutende kulturhistorische Einrichtung mit einer langen Tradition. Ursprünglich als Städtisches Museum gegründet, erhielt es später den Namen des Kunsthändlers und Sammlers Gustav Lübcke, der seine umfangreiche Privatsammlung der Stadt übertrug und selbst als erster Direktor fungierte. Das Museum befindet sich heute in einem eigens errichteten Gebäude im Stadtteil Hamm-Mitte, das von den Architekten Jørgen Bo und Vilhelm Wohlert entworfen wurde. Mit seiner zentralen Lage und der thematischen Vielfalt ist das Museum zu einem kulturellen Anziehungspunkt in der Region geworden und zählt zu den RuhrKunstMuseen sowie zur Vereinigung westfälischer Museen.

Die Sammlung des Museums umfasst Objekte von der mittleren Steinzeit bis in die Gegenwart und gliedert sich in fünf inhaltliche Abteilungen. Zu den Schwerpunkten zählen die Archäologie Westfalens, die Stadtgeschichte von Hamm, die ägyptische Kultur sowie zwei Bereiche zu angewandter und freier Kunst. Besonders erwähnenswert ist die altegyptische Sammlung, deren Ursprünge in der Gründung eines Vereins zur Erwerbung ägyptischer Kulturgüter liegen. Neben einer Mumie aus der späten ägyptischen Geschichte erwarb der Verein auch ein wertvolles Fotoalbum mit Aufnahmen der berühmten Königsmumien aus der Cachette von Deir el-Bahari, das heute eine wichtige Forschungsgrundlage in der Ägyptologie darstellt.

Die ortsbasierten Sammlungen des Museums bieten Einblicke in die Entwicklung des Kulturraums Westfalen und dokumentieren die lokale Geschichte Hamms von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. Die Abteilung für angewandte Kunst und Kunstgewerbe zeigt eine umfangreiche Sammlung von Designobjekten und Alltagsgegenständen, während die Sektion Freie Kunst mit Schwerpunkt auf Malerei und Papierarbeiten des 20. Jahrhunderts wechselnde Zugänge zur modernen Kunst ermöglicht. Regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen ergänzen das feste Angebot und richten sich an unterschiedlichste Zielgruppen – von Kunstinteressierten bis hin zu Familien mit Kindern.

Ein besonderes architektonisches Highlight des Museums ist das Forum, ein multifunktioneller Veranstaltungsraum für bis zu 300 Personen mit hervorragender Akustik. Hier finden Vorträge, Konzerte, Workshops und andere kulturelle Veranstaltungen statt, die das kreative und gesellschaftliche Leben in Hamm bereichern. Das Museum versteht sich nicht nur als Ort der Sammlung und Präsentation, sondern auch als Plattform für Bildung, Begegnung und Austausch. Als einzige museale Einrichtung der Stadt Hamm übernimmt es eine zentrale Rolle im kulturellen Leben der Region und lädt Besucherinnen und Besucher herzlich ein, die facettenreiche Kulturgeschichte vor Ort zu entdecken.

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Häufige Fragen zu Gustav-Lübcke-Museum

Wann wurde das Gustav-Lübcke-Museum gegründet?
Das Museum wurde 1890 gegründet und hieß bis 1925 Städtisches Museum Hamm. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Nach wem ist das Museum benannt?
Das Museum ist nach Gustav Lübcke benannt, einem Kunsthändler und -sammler, der seine Sammlung der Stadt Hamm übertrug. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Welche Öffnungszeiten hat das Gustav-Lübcke-Museum?
Das Museum ist dienstags bis samstags von 10 bis 17 Uhr sowie sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Montags ist geschlossen. Stand Mai 2026.

Quelle: website

Was zeigt das Gustav-Lübcke-Museum?
Das Museum zeigt kulturhistorische Objekte von der mittleren Steinzeit bis heute, darunter Archäologie, Stadtgeschichte, Ägypten, Kunstgewerbe und freie Kunst. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia