Museum zur Stadtgeschichte
Highlights
- Das Museum zur Stadtgeschichte in Kamen zeigt eine Dauerausstellung von der römisch-germanischen Zeit bis zur Gegenwart.
- Das historische Gebäude wurde 1894–1896 als Amtsgericht erbaut und beherbergt seit 2002 Archiv, Bibliothek und Museum.
- Es liegt zentral zwischen Rathaus, Markt und Bahnhof und ist sowohl innen als auch außen unter Denkmalschutz.
Tipps
- Das Museum liegt zentral zwischen Markt und Bahnhof, gut zu Fuß erreichbar.
- Dauerausstellung umfasst Exponate von der Römerzeit bis zur Gegenwart.
- Neben Museumsbesuch lohnt sich Einblick in das Stadtarchiv mit historischen Dokumenten.
Eigenschaften
Über Museum zur Stadtgeschichte
Das Museum zur Stadtgeschichte in Kamen ist ein kulturhistorischer Anziehungspunkt im Zentrum der Stadt. Es befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Rathaus, zwischen Marktplatz und Bahnhof, und beherbergt seit 2002 das Stadtarchiv, die wissenschaftliche Bibliothek sowie das lokalgeschichtliche Museum. Das Gebäude selbst ist sowohl innen als auch außen unter Denkmalschutz gestellt und stammt ursprünglich aus dem späten 19. Jahrhundert. Errichtet wurde es als Amtsgericht und diente über mehrere Jahrzehnte verschiedenen städtischen Funktionen, bevor es nach umfassender Sanierung für die kulturelle und archivarische Nutzung umgebaut wurde.
Die Dauerausstellung des Museums erstreckt sich chronologisch von der römisch-germanischen Zeit bis in die Gegenwart und gibt Einblicke in verschiedene Epochen der Stadtentwicklung. Thematisch reichen die Exponate vom Mittelalter über die Kriegszeit bis hin zur Bedeutung des Bergbaus und des Handwerks in Kamen. Daneben präsentiert das Museum archäologische Funde sowie Objekte aus dem Alltag und der Kulturgeschichte der Region. Besucherinnen und Besucher erhalten so einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der Stadt und ihrer Bewohnerinnen und Bewohner.
Ein besonderes Merkmal des Hauses ist die enge Verzahnung von Museum und Archiv. Im Stadtarchiv werden nicht nur Verwaltungsunterlagen der Stadt Kamen aufbewahrt, sondern auch Dokumente von Vereinen, Unternehmen und anderen Institutionen mit örtlichem Bezug. Interessierte können im Lesesaal des Archivs recherchieren, wobei die Benutzung der Bestände kostenlos ist. Fotokopien und digitale Reproduktionen werden gegen eine geringe Gebühr angefertigt. Ein Teil der archivalischen Inhalte ist zudem online über die Website der Stadt einsehbar.
Das Museum hat eine bewegte Vergangenheit: Bereits in den 1920er Jahren existierte eine Form des Heimatmuseums, das jedoch durch den Zweiten Weltkrieg geschlossen wurde. Nach mehreren Umzügen und Neugründungen fand es schließlich im sanierten ehemaligen Amtsgerichtsgebäude eine dauerhafte Bleibe. Die Räumlichkeiten im Obergeschoss beherbergen die musealen Ausstellungen, während im Erdgeschoss das Archiv und die Bibliothek untergebracht sind. Zusätzliche Lagerflächen im Keller und Dachgeschoss dienen der Aufbewahrung von Depotobjekten und Archivgut.