Kath. Pfarramt Windecken
Highlights
- Katholisches Pfarramt in Windecken seit 1946 für Gemeinden Windecken, Ostheim, Eichen und Erbstadt zuständig.
- 1985 Grundsteinlegung für neue Kirche mit rollstuhlgerechtem Zugang und Gemeinderäumen; 1996 Orgel (Opus 1748, Klais) in Betrieb.
- 1995 Gründung des Ave-Eva-Chors; 2001 Erweiterung zur Pfarrkuratie ‚St. Maria Niddertal‘ mit Verbundgemeinden Bruchköbel und Niddertal.
Tipps
- Der rollstuhlgerechte Zugang ermöglicht einen ungehinderten Betreten des Pfarramtsgebäudes.
- Ein barrierefreier Parkplatz steht in unmittelbarer Nähe des Eingangs zur Verfügung.
- Die historischen Altäre und künstlerischen Gestaltungsarbeiten im Kirchenraum stammen von renommierten Künstlern wie Hans Karl Burgeff und Paul Corazolla.
Eigenschaften
Kultur & Sakrales in Windecken (Nidderau)
Das Katholische Pfarramt Windecken in Nidderau-Windecken ist ein zentraler Ort für die katholische Gemeinde in der Region und ein bedeutendes sakrales Bauwerk mit historischer und architektonischer Bedeutung. Die Ursprünge der katholischen Präsenz in Windecken reichen bis ins Jahr 1946 zurück, als nach Jahrzehnten ohne eigene Kirche wieder eine Gemeinde gegründet wurde. Damals gehörten die katholischen Christen aus Windecken, Ostheim, Eichen und Erbstadt zusammen, was die Bedeutung des Ortes als spirituelles und gemeinschaftliches Zentrum unterstreicht.
Der erste sichtbare Ausdruck dieser Gemeinde war ein kleines Kirchlein, das zwischen 1955 und 1956 errichtet wurde. Doch der heutige Pfarrbereich entstand in den 1980er-Jahren als Teil eines größeren Bauprojekts. Die Planung umfasste nicht nur die neue Kirche, sondern auch moderne Gemeinderäume, die bis heute als Treffpunkt für Gläubige und Veranstaltungen dienen. Besonders hervorzuheben ist die künstlerische Gestaltung: Der Bau wurde von Florian Leitl aus Würzburg geleitet, während die bildhauerischen Arbeiten an den Kölner Künstler Hans Karl Burgeff und die Fenstergestaltung an den Berliner Künstler Paul Corazolla vergeben wurden. Diese Zusammenarbeit verleiht dem Gebäude eine einzigartige ästhetische und spirituelle Atmosphäre.
Ein weiteres Highlight ist die Orgel, die 1996 in Betrieb genommen wurde. Gefertigt von der renommierten Firma Klais aus Bonn, ist sie als Opus 1748 registriert und bereichert die musikalische Tradition der Kirchengemeinde. Seit 1995 existiert zudem der Projektchor, aus dem 2001 der Ave-Eva-Chor unter der Leitung von Beate Schalkowski hervorging – ein Zeichen für das lebendige kulturelle Engagement vor Ort. Die Kirche ist zudem Teil der Pfarrkuratie „St. Maria Niddertal“, die auch die Gemeinden in Bruchköbel und Niddertal umfasst, was die regionale Vernetzung unterstreicht.
Das Pfarramt ist nicht nur ein Ort der Andacht, sondern auch ein barrierefreier Raum für alle Gläubigen. Mit einem rollstuhlgerechten Eingang und Parkplatz bietet es eine inklusive Umgebung, die den modernen Anforderungen an sakrale Architektur gerecht wird. Die Kombination aus historischer Kontinuität, künstlerischer Qualität und praktischer Zugänglichkeit macht das Pfarramt Windecken zu einem besonderen Ort im kulturellen und geistlichen Leben der Region.