Amtshaus
Highlights
- Das Amtshaus Nienhaus ist ein spätklassizistisches Verwaltungsgebäude in Aschendorf, erbaut von 1832 bis 1836.
- Architekt Josef Niehaus plante das repräsentative Ziegelbau mit dorischen Säulen und Freitreppe.
- Nach 1885 wurde das Amtshaus Teil des Kreises Aschendorf, später folgte ein Neubau für das Landratsamt.
Tipps
- Das Amtshaus Nienhaus in Aschendorf ist ein spätklassizistisches Gebäude aus Ziegel mit Sandsteinelementen, errichtet zwischen 1832 und 1836.
- Das Gebäude vermittelt durch seine Architektur einen Eindruck von Repräsentativität und historischem Baustil des 19. Jahrhunderts.
- Öffentliche Zugänglichkeit ist nicht gesichert, da es sich um ein ehemaliges Amtshaus handelt, das heute privater Nutzung dient.
Eigenschaften
Kulturdenkmal Amtshaus Hannover entdecken
Das Amtshaus in Hannover ist ein markantes Zeugnis spätklassizistischer Architektur und steht exemplarisch für die Verwaltungsgebäude des 19. Jahrhunderts. Errichtet in den Jahren zwischen 1832 und 1836, entstand es auf dem Gelände der ehemaligen Burg Nienhaus an einer wichtigen Verkehrsachse, die damals als Chaussee diente. Der Architekt Josef Niehaus, ab 1834 Bauinspektor des Herzogtums Arenberg-Meppen, zeichnete für den Entwurf verantwortlich. Das Gebäude fungierte als Sitz des Amtes Aschendorf, das zur Landdrostei Osnabrück gehörte. Nach der preußischen Annexion des Königreichs Hannover im Jahr 1866 wurde das Amt schließlich in den neu gebildeten Kreis Aschendorf integriert.
Der massive Ziegelbau des Amtshauses erstreckt sich über zwei Geschosse und präsentiert sich als repräsentatives Verwaltungsgebäude im spätklassizistischen Stil. Die Ostseite des Gebäudes, als Schauseite konzipiert, wird dominiert von einer Freitreppe, die zum Obergeschoss führt. Dort öffnet sich ein Portal, flankiert von dorischen Säulen, über dem sich ein Architrav mit Fries und ein Dreiecksgiebel erhebt. Über das Portal gelangte man einst in ein Vestibül und von dort aus in die zentrale Amtsstube. Im Erdgeschoss fallen die rundbogigen Fenster ins Auge, ein architektonisches Detail, das auch in anderen Werken der Zeit, etwa in Bauten von Georg Ludwig Friedrich Laves, zu finden ist.
Das Baumaterial des Amtshauses besteht überwiegend aus Mauerziegeln. Selbst die Ecksteine, die optisch wie Sandsteinquadern wirken, sind aus gestrichenen Ziegeln gefertigt. Lediglich die Säulen des Portals sowie der Sockel und die Fensterbänke wurden aus Sandstein errichtet. Diese Materialwahl unterstreicht den repräsentativen Charakter des Gebäudes und spiegelt den handwerklichen Stil der damaligen Zeit wider. Die klaren Formen und das harmonische Proportionsverhältnis machen das Amtshaus zu einem bemerkenswerten Beispiel der Baukunst des frühen 19. Jahrhunderts im Raum Hannover.
Heute beherbergt das Gebäude die Geschäftsräume des Gutenberg Rechenzentrums (GRZ), eines Softwareherstellers und IT-Dienstleisters mit Sitz in Hannover. Bekannt für ihre etablierte Verlagslösung VI&VA, bietet die GRZ ein umfassendes Angebot an IT-Systemen und Dienstleistungen speziell für Unternehmen der Medienbranche. Mit langjähriger Erfahrung in der Digitalisierung von Geschäftsprozessen und über 140 qualifizierten Mitarbeitern zählt das Unternehmen zu den führenden Anbietern in seinem Sektor. Die Kombination aus historischem Gebäude und moderner Technologie macht den Standort zu einem interessanten Punkt für Kultur- und Technikinteressierte gleichermaßen.
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Häufige Fragen zu Amtshaus
Wo befindet sich das Amtshaus Nienhaus?
Quelle: wikipedia
Wer war der Architekt des Amtshauses Nienhaus?
Quelle: wikipedia
Welche Baustil prägt das Amtshaus Nienhaus?
Quelle: wikipedia
Welche Funktion hatte das Amtshaus Nienhaus?
Quelle: wikipedia