Calenberg-Grubenhagensche Landschaft
Highlights
- Die Calenberg-Grubenhagensche Landschaft fördert regional Kultur und Jugendsozialarbeit.
- Sie entstand aus historischen Ständevertretungen ehemaliger Fürstentümer.
- Träger der VGH Versicherungen und aktiv in der lokalen Identitätspflege.
Tipps
- Besucher können sich über regionale Kulturförderung und Jugendsozialprojekte informieren.
- Die historische Entwicklung der Landschaft ist in Ausstellungen und Veranstaltungen dokumentiert.
- Fördermittel für bedürftige Kinder werden über lokale Betreuer vor Ort verwaltet.
Eigenschaften
Über Calenberg-Grubenhagensche Landschaft
Die Calenberg-Grubenhagensche Landschaft ist eine historische Körperschaft im Großraum Hannover und zählt zu den sieben Landschaften in Niedersachsen. Mit Sitz in der Landeshauptstadt verfügt sie über eine jahrhundertelange Tradition, die eng mit der regionalen Geschichte und den ehemaligen Fürstentümern Calenberg und Grubenhagen verbunden ist. Heute setzt sich die Landschaft für den Erhalt der regionalen Identität und Kultur ein und fungiert dabei als Trägerin wichtiger gesellschaftlicher Aufgaben.
Als Kulturzentrum fördert die Calenberg-Grubenhagensche Landschaft vielfältige Projekte im kulturellen Bereich und unterstützt Initiativen, die zur Pflege des lokalen Erbes beitragen. Diese Aufgabe wird im Verbund mit den anderen niedersächsischen Landschaften sowie in Zusammenarbeit mit der VGH Versicherungen wahrgenommen. Neben der Kulturförderung liegt ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit im Bereich der Jugendsozialarbeit.
Die historischen Wurzeln der Landschaft reichen bis in die Zeit der ständischen Vertretungen der Fürstentümer zurück. Traditionell engagiert sie sich für bedürftige Kinder und Jugendliche, etwa durch finanzielle Unterstützung für Projekte, die nicht durch Familien oder das Sozialamt abgedeckt werden. Diese Praxis knüpft an die historische „Waisenkasse“ an, die einst Pflegeeltern bei der Betreuung hilfsbedürftiger Kinder unterstützte.
Die Calenberg-Grubenhagensche Landschaft wird geleitet vom Abt des Klosters Loccum, der als Landesbischof den Vorsitz innehat. Die institutionelle Struktur gliedert sich in mehrere Curien, die von Vertretern aus Kirche, Kommunalverwaltung und Landwirtschaft geleitet werden. Die Geschäftsstelle befindet sich im Zentrum von Hannover und ist während fester Bürozeiten erreichbar.