RosebuschVerlassenschaften
Highlights
- Rollstuhlgerechtes Museum mit barrierefreiem Zugang, Parkplatz und WC für alle Besucher.
Tipps
- Der rollstuhlgerechte Zugang ermöglicht einen ungehinderten Zugang zu den Ausstellungsräumen und Werkstätten.
- Ein barrierefreier Parkplatz direkt am Gelände erleichtert die Anreise für Besucher mit Mobilitätseinschränkungen.
- Die behindertengerechten Toiletten sind in der Nähe der Hauptzugänge gelegen und bieten ausreichend Platz für eine komfortable Nutzung.
Eigenschaften
Verlassenschaften Rosebusch Hannover – Kulturmuseum
Das RosebuschVerlassenschaften in Hannover ist ein einzigartiges kulturelles Schatzkammermuseum, das sich der künstlerischen Hinterlassenschaft des verstorbenen Künstlers A. Breuste († 2012) sowie der lebendigen Arbeit seiner Tochter Almut Breuste widmet. Der Name verweist auf die „Verlassenschaften“ – eine Fülle an Materialien, Objekten und Werken, die über Jahrzehnte hinweg entstanden sind und bis heute den Kern der Ausstellung bilden. Hier wird Kunst nicht als statische Präsentation, sondern als lebendiger Prozess erfahrbar gemacht, der zwischen Tradition und Innovation oszilliert.
Im Mittelpunkt stehen die experimentellen Ansätze von A. Breuste, dessen Werk sich durch eine radikale Materialität und eine fast schon archäologische Auseinandersetzung mit Farbe, Form und Raum auszeichnet. Die Sammlung umfasst Malereien, Skulpturen, Installationen und unkonventionelle Objekthäufungen, die oft an die Grenzen zwischen Kunst, Handwerk und Alltagsgegenständen spielen. Besonders faszinierend ist die Art, wie diese Werke im Dialog mit den Räumlichkeiten stehen – etwa durch die Nutzung von Nischen, Ecken oder sogar der Architektur selbst als integraler Bestandteil der Inszenierung.
Almut Breuste hat das Erbe ihres Vaters nicht nur bewahrt, sondern aktiv weiterentwickelt. Ihr Engagement zeigt sich in der kontinuierlichen Erweiterung der Sammlung durch neue Werke, aber auch in der Vermittlung einer künstlerischen Haltung, die Neugier und Handwerklichkeit gleichermaßen fördert. Das Museum versteht sich als Ort der Reflexion über künstlerische Prozesse, aber auch als Plattform für zeitgenössische Positionen, die sich mit den Fragestellungen der „Verlassenschaften“ auseinandersetzen. So entstehen Wechselausstellungen, Workshops und Veranstaltungen, die das Publikum einladen, Kunst aktiv zu erleben – sei es durch Führungen, Atelierbesuche oder partizipative Formate.
Ein besonderer Fokus liegt auf der barrierefreien Gestaltung des Ortes: Der rollstuhlgerechte Zugang, ein ebenerdiger Parkplatz sowie ein behindertengerechtes WC machen das RosebuschVerlassenschaften für alle Besucher:innen zugänglich. Die räumliche Konzeption lädt zum Verweilen ein, ohne die Dynamik der ausgestellten Werke zu ersticken. Statt klassischer Vitrinen dominieren offene Bereiche, in denen die Objekte wie in einer „Wohnung der Kunst“ arrangiert sind – ein Konzept, das die Grenze zwischen Museum und Lebensraum bewusst aufhebt.
Für Kulturinteressierte, Kunstliebhaber:innen und alle, die sich für ungewöhnliche Perspektiven auf Materialität und Schöpfungsprozesse begeistern, ist das RosebuschVerlassenschaften ein Ort der Entdeckung. Hier wird Kunst nicht nur betrachtet, sondern durch die Vielfalt der präsentierten Werke und die lebendige Auseinandersetzung mit ihnen zum Erlebnis. Ob als Inspiration für eigene kreative Projekte oder als Anstoß für neue Fragen an die eigene Wahrnehmung – der Ort bietet Raum für überraschende Begegnungen mit dem Ungewöhnlichen.