Kirche/Kloster

zerstörte Kirche

Am Markt 10, 09235 Burkhardtsdorf

Highlights

  • Die evangelisch-lutherische Kirche in Burkhardtsdorf wurde zerstört und soll gemeinsam mit der Gemeinde neu gebaut werden.
  • Burkhardtsdorf liegt im Erzgebirge, zwölf Kilometer südlich von Chemnitz und östlich von Stollberg.
  • Der Ort ist seit 2008 Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Burkhardtsdorf und hat mehrere Ortsteile.

Tipps

  • Die ehemalige Friedhofshalle ist heute eine kleine, fein gestaltete Kirche mit besonderen künstlerischen Elementen wie dem Christuskreuz und Maria mit Kind auf Leuchter.
  • Die Orgel bietet eine gewöhnungsbedürftige, aber interessante Klangerfahrung für Organisten.
  • Musikalische Begleitung in Gottesdiensten wird hier besonders geschätzt und ist oft von hoher Qualität.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über zerstörte Kirche

Die zerstörte Kirche in Burkhardtsdorf ist ein sakraler Ort mit einer besonderen Geschichte. Ursprünglich als Michaelis-Kirche errichtet, wurde das Gotteshaus im Zuge der Kriegszerstörungen des 20. Jahrhunderts stark beschädigt. In der Nachkriegszeit erfolgte eine Umgestaltung und Erweiterung des Gebäudes, wodurch es heute als ehemalige Friedhofshalle genutzt wird. Obwohl klein, zeichnet sich der Ort durch eine reduzierte, dennoch feine Architektur aus, die den sakralen Charakter bewahrt.

Im Inneren finden sich kunstvolle Gestaltungselemente, darunter ein Christuskreuz sowie eine Darstellung von Maria mit Kind auf einem Leuchter. Diese Figuren stammen von dem Künstler Paul Ahner und tragen zur besonderen Ausstrahlung des Raumes bei. Die künstlerische Gestaltung ergänzt die Funktion des Raumes als Andachtsstätte und Ort der musikalischen Begleitung, die von Besuchern als hervorragend bewertet wird. Die Orgel bildet ein zentrales Element, auch wenn sie für den Organisten eine besondere Gewöhnung erfordert.

Die Kirche ist Teil der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Burkhardtsdorf, die sich im Erzgebirgskreis in Sachsen befindet. Der Ort liegt südlich von Chemnitz und östlich von Stollberg im Zwönitztal, umgeben von bewaldeten Hängen und geprägt durch eine reiche Siedlungsgeschichte. Burkhardtsdorf selbst ist eine erfüllende Gemeinde der Verwaltungsgemeinschaft Burkhardtsdorf und verfügt über mehrere Ortsteile, darunter Eibenberg, Kemtau und Meinersdorf.

Die Geschichte des Ortes reicht weit zurück. Bereits im 12. Jahrhundert erfolgte die erste urkundliche Erwähnung. Der Ortsname geht auf Abt Burkhard des Benediktinerklosters St. Marien in Chemnitz zurück. Im Laufe der Jahrhunderte veränderte sich die Schreibweise mehrfach, bis sie 1891 auf „Burkhardtsdorf“ festgelegt wurde. Auch die Kirche selbst hat eine wechselvolle Geschichte: Nach baufälligem Zustand im 16. Jahrhundert und mehreren Hindernissen wie Hochwasser, Pest und Krieg zerstörte im 17. Jahrhundert der Wiederaufbau gelang. Heute steht die Andachtsstätte als Zeugnis vergangener Epochen und als Ort der Besinnung im Zentrum der Gemeinde.

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