Denkmal/Gedenkstätte

Schnakenberg

Ilfelder Tal 2, 99768 Harztor

Highlights

  • Der Gänseschnabel ist ein markanter Porphyrfelsen nördlich von Ilfeld im Harztor.
  • Er ähnelt dem Schnabel einer Gans und bietet einen Blick ins Beretal.
  • Eine Sage erzählt von einer verzauberten Gänsehirtin und einem Mönch, die zu Stein wurden.

Tipps

  • Ein schmaler, steiler Weg führt zum Naturdenkmal – Trittsicherheit ist ratsam.
  • Vom Parkplatz unten bis zum Gipfel sind etwa 25 Minuten einzuplanen.
  • Umgestürzte Bäume können die Wege stellenweise behindern.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Schnakenberg

Der Schnakenberg, auch bekannt als Gänseschnabel, ist ein markantes Naturdenkmal im Thüringer Ortsteil Harztor, im Landkreis Nordhausen. Der freistehende Felsen aus Porphyrit ragt nördlich von Ilfeld auf und erinnert durch seine Form an den Schnabel einer Gans oder Ente, was ihm den Namen eingebracht hat. Aufgrund seiner geologischen Besonderheit und der landschaftlichen Lage zählt er zu den interessanten Ausflugszielen der Region.

Vom Schnakenberg aus erstrecken sich weite Blicke ins Beretal, in Richtung des Netzkaters. Die steile und enge Wege zum Gipfel sind in Serpentinen angelegt, was den Aufstieg zwar anspruchsvoller macht, aber auch ermöglicht, die unmittelbare Natur intensiver wahrzunehmen. Der Weg vom kleinen Parkplatz unterhalb des Felsens bis zum Gipfel dauert etwa 25 Minuten. Besucher berichten von einer lohnenswerten Aussicht und einer malerischen Umgebung, die besonders bei klarem Wetter eindrucksvoll wirkt.

Der Zustand der Wege wird in Rezensionen teils kritisch erwähnt. Schmale Passagen und gelegentliche Hindernisse durch umgestürzte Bäume können den Aufstieg erschweren. Gleichzeitig wird der Ort als kurzes, aber beeindruckendes Ausflugsziel beschrieben, das sich für spontane Wanderungen eignet. Die Sage vom Gänseschnabel verleiht dem Felsen zusätzlich eine kulturelle Dimension: Sie erzählt von einer verzauberten Gänsehirtin und einem Mönch, die beide in Stein verwandelt wurden. Diese Überlieferung verbindet das Naturdenkmal mit der regionalen Erzähltradition.

Der Schnakenberg liegt im Harzvorland und gehört landschaftlich sowie kulturell zum Harztor. Die enge Verzahnung mit der umliegenden Natur macht ihn zu einem bedeutsamen Teil der thüringischen Geographie. Die Koordinaten des Denkmals liegen im nördlichen Bereich des Harzes, was ihn zu einem markanten Punkt im östlichen Mittelgebirge macht. Literarische Hinweise sowie regionale Forschung bestätigen die Rolle des Felsens als geologisches und volkstümliches Wahrzeichen.

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