Museum

Gedenkstätte Augustaschacht e.V.

Zur Hüggelschlucht 4, 49124 Hasbergen

Highlights

  • Die Gedenkstätte Augustaschacht dokumentiert das Arbeitserziehungslager Ohrbeck und zeigt Zwangsarbeit im Nationalsozialismus durch Dauer- und Sonderausstellungen.
  • Barrierefrei zugänglich (bis 3. Obergeschoss) mit rollstuhlgerechtem Eingang, Parkplatz und WC – inkl. Forschungsarchiv zu Gestapo und Zwangsarbeit in der Region.
  • Kooperationen mit Landesarchiv, Universität Osnabrück und Antifa-Archiv Osnabrück ergänzen die Sammlung mit digitalisierten Dokumenten und Objekten.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang ermöglicht eine vollständige Besichtigung der Gedenkstätte bis zum dritten Obergeschoss ohne Treppenhindernisse.
  • Ein rollstuhlgerechter Parkplatz direkt am Gelände erleichtert die Anreise für Besucher mit Mobilitätseinschränkungen.
  • Die Ausstellung bietet eine kompakte Broschüre mit 48 Seiten, die historische Dokumente, Fotos und Kontextinformationen zur Polizeigewalt und Zwangsarbeit veranschaulicht.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur-Ausflug Hasbergen: Gedenkstätte Augustaschacht

Die Gedenkstätte Augustaschacht e.V. in Hasbergen ist ein bedeutender Ort der Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus in der Region. Als Teil des ehemaligen Arbeitserziehungslagers Ohrbeck dokumentiert sie die Geschichte der Zwangsarbeit und Polizeigewalt während der NS-Zeit. Die Gedenkstätte liegt in einem historischen Schachtgebäude, das heute als Ort der Aufklärung und des Gedenkens dient.

Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Ausstellung *„Polizeigewalt und Zwangsarbeit“*, die in beiden Gedenkstätten – Augustaschacht und Gestapokeller – in gleicher Gestaltung zu sehen ist. Sie erzählt anhand von historischen Dokumenten, Fotos und Fundstücken die Schicksale der Opfer. Begleitend dazu bietet eine 48-seitige Broschüre einen komprimierten Überblick über die Ausstellung und ihre Inhalte. Ein kurzer Film gibt zudem Einblicke in die historischen Orte und ihre Bedeutung.

Für Besucher:innen bietet die Gedenkstätte barrierefreie Zugänge bis zum dritten Obergeschoss sowie einen rollstuhlgerechten Parkplatz und WC. Geführte Rundgänge ermöglichen individuelle Schwerpunkte, etwa zu den Themen Gestapo, Zwangsarbeit oder der Lagergeschichte. Schulklassen und Gruppen können an speziellen Workshops teilnehmen, die historische und didaktische Aspekte verbinden. Die Angebote sind an die Bedürfnisse der Teilnehmenden angepasst.

Ein zentraler Bestandteil der Gedenkstätte ist ihre Sammlung, die Archiv, Depot und Mediathek umfasst. Sie dokumentiert die Geschichte der Gestapo Osnabrück, des Arbeitserziehungslagers Ohrbeck sowie der Zwangsarbeit in der Region. Neben Originaldokumenten und Reproduktionen werden auch archäologische Funde und Schenkungen verwahrt. Die Sammlung wird kontinuierlich digitalisiert und erweitert, um Forschung und Aufklärung zu fördern.

Die Gedenkstätte kooperiert mit lokalen und überregionalen Partnern wie dem Antifa-Archiv Osnabrück und dem Niedersächsischen Landesarchiv, um historische Forschung zu vertiefen. Durch Ausstellungen, Publikationen und Bildungsangebote trägt sie dazu bei, die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus wachzuhalten und die Verantwortung für die Vergangenheit zu bewahren.

In der Nähe

Wetter & Pollenflug am Standort

Wetter wird geladen…
7-Tages-Vorhersage…