Schlieder Contemporary
Highlights
- Schlieder Contemporary zeigt zeitgenössische Kunst mit Fokus auf Malerei, Naturkunst und Konzeptkunst – inkl. barrierefreiem Zugang und induktiver Höranlage.
- Mit hochwertigem Ambiente und thematischen Schwerpunkten wie ‚Raumwahrnehmung‘ oder ‚Zeichnung als Prozess‘ verbindet die Galerie klassische Moderne mit avantgardistischen Positionen.
Tipps
- Der rollstuhlgerechte Zugang ermöglicht einen ungehinderten Eintritt in die Ausstellungssäle und die Galerieflächen.
- Induktive Höranlagen stehen für Besucher mit Hörbeeinträchtigungen zur Verfügung, um die Präsentationen und Künstlergespräche optimal wahrzunehmen.
- Rollstuhlgerechte Sitzgelegenheiten bieten Komfort während der Besichtigung der wechselnden Ausstellungen und temporären Projekte.
Eigenschaften
Kunstgalerie Schlieder Contemporary Frankfurt am Main
Die Schlieder Contemporary in Frankfurt am Main ist eine lebendige Galerie, die sich auf die Präsentation zeitgenössischer Kunst spezialisiert hat. Im Mittelpunkt stehen junge und etablierte Künstler:innen, deren Werke die Grenzen zwischen Malerei, Naturkunst, Zeichnung, Konzeptkunst und Lichtkunst verschwimmen lassen. Die Galerie bietet nicht nur eine inspirierende Kulisse mit hohen Decken und einem klaren, modernen Ambiente, sondern auch die Organisation wechselnder Ausstellungen, Künstlergespräche und geführte Rundgänge – stets mit Fokus auf partizipative Formate und Dialoge.
Besonders bekannt ist die Schlieder Contemporary für ihre thematisch dicht besetzten Gruppen- und Einzelausstellungen. So vereint die Sommerausstellung 2026 Werke von Künstler:innen wie Hans Kotter, Árpád Forgó oder Cameron Rudd, die unterschiedliche Ansätze zu Raum, Material und Erinnerung erkunden – von geometrischer Reduktion bis zu expressiver Gestik. Die Kooperation mit der Galerie Raphael in Frankfurt zeigt zudem, wie sich klassische Moderne und zeitgenössische Zeichnung in einer Ausstellung über das Medium Papier verbinden. Hier wird sichtbar, wie sich die Idee der Linie von der klassischen Linie zu räumlichen und prozesshaften Strategien weiterentwickelt hat.
Die Galerie setzt auf Vielfalt: Während die Einzelausstellung von Silke Bonde („Bird“) den Vogel als Symbol für Freiheit und Perspektivwechsel interpretiert, präsentiert die Gruppenausstellung „Endless Summer“ sieben künstlerische Positionen, die von geometrischer Präzision bis zu poetischer Naturbeobachtung reichen. Der Stuttgarter Bildhauer Daniel Wagenblast ergänzt hier mit seinen skulpturalen Objekten eine narrative Dimension, während der Hamburger Maler Timo von Eicken in seiner Ausstellung „Neben der Spur“ neosurrealistische Leinwände zeigt, die durch partizipative Auftragsarbeiten noch interaktiver werden. Für alle Besucher:innen – auch mit eingeschränkter Mobilität – sind die Räume rollstuhlgerecht gestaltet, inklusive induktiver Höranlage und barrierefreiem Zugang.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Verbindung von Kunst und Design, wie die Ausstellung „Exploring the Intersection of Art and Design“ zeigt. Hier treffen funktionale Objekte mit klaren Linien auf künstlerische Konzepte, die die Schnittmenge beider Welten erkunden. Zudem engagiert sich die Galerie für Bildungsprojekte, etwa in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Kultusministerium, wo Schüler:innen eigene künstlerische Positionen entwickeln und präsentieren. Die Schlieder Contemporary ist damit nicht nur ein Ort der Kunstvermittlung, sondern auch ein lebendiger Diskursraum für Frankfurt und seine Nachbarregionen.
Mit einem Google-Rating von 4,8 Sternen bestätigt die Galerie ihren Ruf als innovativen Spielort für zeitgenössische Kunst. Ob durch die dreidimensionalen Fotocollagen von Patrik Grijalvo oder die Naturstudien der niederländischen Künstlerin Hilde Trip – die Schlieder Contemporary lädt ein, Kunst bewusst zu erleben und neue Perspektiven zu entdecken. Wer sich für experimentelle Ansätze und ungewöhnliche Materialitäten begeistert, findet hier eine inspirierende Auswahl an Werken, die zum Verweilen und Nachdenken anregen.