Museum

Deutsches Videospielmuseum

Visbeker Str. 2, 49685 Emstek-Schneiderkrug

Highlights

  • Das Deutsche Videospielmuseum in Ernstek-Schneiderkrug zeigt Spiele als kulturelle Kunstform und dokumentiert die deutsche Industriegeschichte von den Anfängen bis heute.
  • Im Archiv lagern tausende Exponate – Konsolen, Arcade-Automaten, Merchandise und Zeitschriften – als Grundlage für Ausstellungen und wissenschaftliche Forschung.
  • Rollstuhlgerecht zugänglich mit barrierefreiem Eingang, Parkplatz und WC, kombiniert das Museum interaktive Spiele mit künstlerischen und historischen Ausstellungen.

Tipps

  • Der rollstuhlgerechte Zugang ermöglicht einen ungehinderten Eintritt in die Ausstellungshallen und alle Bereiche des Museums.
  • Besucher finden im Museum spezielle Sitzgelegenheiten, die auch für rollstuhlgängige Personen barrierefrei zugänglich sind.
  • Die Sammlung der Ludothek umfasst originale Konsolen, Arcade-Automaten und Merchandising-Artikel aus der deutschen Videospielgeschichte.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur-Ausflug: Deutsches Videospielmuseum Emstek-Schneiderkrug

Das Deutsche Videospielmuseum in Emstek-Schneiderkrug ist ein einzigartiges Technikmuseum, das sich der faszinierenden Welt der Videospiele widmet – nicht nur als Unterhaltung, sondern als kulturelles und künstlerisches Phänomen. Als erste Einrichtung dieser Art in Deutschland verbindet es historische Exponate mit zeitgenössischen Ausstellungen und beleuchtet dabei besonders die deutsche Videospielindustrie von ihren Anfängen bis heute.

Im Herzen des Museums befindet sich die Ludothek, eine umfangreiche Sammlung, die tausende Gegenstände aus der Videospielgeschichte bewahrt. Hier finden sich originale Konsolen, Arcade-Automaten, Merchandising-Artikel, Zeitschriften und Entwickler-Exponate. Die Sammlung dient als Grundlage für wissenschaftliche Forschung und temporäre Ausstellungen, die Spiele aus künstlerischer, technischer und historischer Perspektive betrachten. Besonders beeindruckend ist die Auseinandersetzung mit Videospielen als Kunstform, etwa in der Ausstellung Supersample, die digitale Pixelwelten in analoge Kunstwerke übersetzt.

Das Museum geht über reine Spielesammlungen hinaus: Das Journal für Videospielkultur bietet fundierte Artikel, Interviews und Hintergrundinformationen, während digitale Archive und Blogbeiträge Entwickler, Titel und kulturelle Einflüsse dokumentieren. Temporäre Schauen wie Before Mario zeigen etwa die frühen Jahre von Nintendo, während Kooperationen mit internationalen Ausstellungen – etwa zur japanischen Jugendkultur – globale Bezüge herstellen. Die Retro Arena lädt zudem zum interaktiven Erleben historischer Spiele ein, kombiniert mit moderner Pixelkunst.

Mit barrierefreien Zugängen, inklusive rollstuhlgerechter Parkplätze, Eingänge und Sanitäranlagen, richtet sich das Museum an ein breites Publikum. Die Mischung aus Archiv, Wissenschaft und lebendiger Ausstellungskultur macht es zu einem besonderen Ort für Technikbegeisterte, Spieleentwickler und alle, die die Entwicklung eines Massenmediums verstehen wollen. Hier wird Videospielgeschichte nicht nur bewahrt, sondern lebendig erfahrbar – von den Anfängen der Internationalen Funkausstellung bis zu den kreativen Visionen der Gegenwart.

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