Botanischer Garten der Universität Hamburg - Loki-Schmidt-Garten
Highlights
- 24 Hektar Freigelände mit Gewächshäusern zeigen Pflanzenvielfalt aus aller Welt – inkl. rollstuhlgerechter Wege und Parkplätze.
- Seit 2023 pflegt der Garten enge Partnerschaften mit afrikanischen Instituten, z. B. dem Botanischen Garten Dar es Salaam.
- FÖJ-Plätze und Führungen fördern praktische Naturschutzarbeit, z. B. Insektenschaugärten oder Wildstaudenbeete.
Tipps
- Der rollstuhlgerechte Zugang ermöglicht einen barrierefreien Zugang zu allen Hauptbereichen des Gartens und den Gewächshäusern.
- Rollstuhlgerechte Parkplätze in unmittelbarer Nähe des Eingangs erleichtern die Anreise für Besucher mit Mobilitätseinschränkungen.
- Rollstuhlgerechte Toiletten sind im Gebäude verfügbar und bieten ausreichend Platz sowie technische Hilfsmittel für eine komfortable Nutzung.
Eigenschaften
Botanischer Garten Hamburg – Loki-Schmidt-Garten
Der Botanische Garten der Universität Hamburg – Loki-Schmidt-Garten in Hausnummer ist ein faszinierendes Freilichtlabor auf 24 Hektar, das Pflanzenvielfalt aus aller Welt präsentiert. Auf dem Gelände in Klein Flottbek und in den Gewächshäusern am Dammtor vereint er exotische Arten mit heimischen Pflanzen und schafft so ein einzigartiges Erlebnis für Naturliebhaber und Wissenschaftsinteressierte.
Besonderen Wert legt der Garten auf lebendige Wissensvermittlung: Samstägliche Themenführungen bieten vertiefte Einblicke in botanische Schwerpunkte, während aktuelle Ausstellungen wie die „Wilde Vielfalt im Garten“ oder Forschungen zur Ökologie des südlichen Afrikas aktuelle Themen aufgreifen. Die enge Zusammenarbeit mit der Universität Hamburg unterstreicht den Garten als lebendiges Forschungsfeld – etwa durch die Präsentation von Studien zu afrikanischen Ökosystemen oder die Ausstellung innovativer Lösungen zur Vogelschlagvermeidung in der BUKEA. Auch internationale Partnerschaften, wie die mit dem Botanischen Garten in Daressalam, prägen das Profil des Loki-Schmidt-Gartens.
Für Besucher:innen und Mitgestalter:innen bietet der Garten vielfältige Möglichkeiten: Freiwillige Ökologische Jahre (FÖJ) ermöglichen jungen Menschen praktische Erfahrungen in Naturschutz und Gartenpflege, während Führungen durch die Sammlungsgewächshäuser oder exklusive Einblicke in das Herbarium Hamburgense Einblicke in die wissenschaftliche Arbeit gewähren. Besonders beliebt sind Projekte wie der neu geschaffene Insektenschaugarten, der Lebensraum für Bestäuber schafft und durch Aktionen wie Pflanzaktionen mit Wildstauden oder Kooperationen mit Naturschutzorganisationen wie dem NABU weiterentwickelt wird.
Ein Highlight ist die seit 1980 von der Loki Schmidt Stiftung vergebene „Blume des Jahres“, die jährlich eine besonders ökologisch wertvolle oder kulturell bedeutsame Art würdigt. Der Garten verbindet so Tradition mit Innovation: Ob Orchideen-Ausstellungen, die internationale Anerkennung einbringen, oder die „Fabelhafte Fabaceae“-Präsentation des Verbands der Botanischen Gärten – hier wird Pflanzenvielfalt erlebbar und erfahrbar. Mit seiner Mischung aus Wissenschaft, Bildung und Naturschutz ist der Loki-Schmidt-Garten ein Ort, der Neugier weckt und zum Mitdenken anregt.