Prignitz-Museum
Highlights
- Das Prignitz-Museum in Havelberg zeigt Dauerausstellungen zur Siedlungs-, Dom- und Stadtgeschichte.
- Es befindet sich in den oberen Klostersälen der mittelalterlichen Dom-Kloster-Anlage.
- 2026 finden dort die Kunstausstellungen 'alpha*beten' und 'Sichtweisen' statt.
Tipps
- Das Museum befindet sich in den oberen Klostersälen des mittelalterlichen Dom-Klosters und ist barrierefrei zugänglich.
- Eintritt ist überschaubar, Fotoerlaubnis kostet 2 Euro und ist im Museum erhältlich.
- Neben der Dombaugeschichte werden Regionalgeschichte, Sakralkunst und archäologische Funde aus der Prignitz und angrenzenden Regionen gezeigt.
Eigenschaften
Über Prignitz-Museum
Das Prignitz-Museum in Havelberg ist eine bedeutende kulturelle Einrichtung im Herzen der historischen Altstadt, direkt am beeindruckenden Dom St. Marien. Es befindet sich in den oberen Klostersälen der ehemaligen mittelalterlichen Dom-Kloster-Anlage und zählt zu den lebendigsten Museen der Region. Mit seinen vielfältigen Dauerausstellungen und wechselnden Sonderausstellungen vermittelt es nicht nur die reiche Geschichte des Doms, sondern auch die Entwicklung der Stadt Havelberg sowie die Siedlungsgeschichte der umliegenden Region zwischen Havel und Elbe. Das Museum ist barrierefrei zugänglich und lädt Besucher aller Altersgruppen ein, Geschichte zum Anfassen, Sehen und Verstehen zu erleben.
Die Dauerausstellung zur Stadtgeschichte umfasst 26 Themen und erstreckt sich über einen rund 330 Quadratmeter großen Raum im Südflügel der ehemaligen Klosteranlage. Einst möglicherweise Bischofsschlafsaal, später Wohnraum, wird dieser Saal heute zu einer spannenden Zeitreise durch die Geschichte Havelbergs genutzt. Themenschwerpunkte reichen von der Gründung des Bistums bis zur jüngsten Vergangenheit, darunter die Zeit der Reformation, die Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg, die industrielle Entwicklung, die napoleonischen Kriege sowie die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Auch die Garnisonsstadtphase und die Regulierung der Havel sind ebenso präsent wie die jüdische Geschichte der Stadt und das Volksfest des Havelberger Pferdemarkts.
Neben der Stadtgeschichte widmet sich das Museum auch der Domgeschichte sowie der Siedlungsgeschichte der Region. In der Ausstellung zur Dombaugeschichte werden sakrale Objekte und Dokumente ausgestellt, die die Entwicklung des imposanten Doms und seiner Klosteranlage nachzeichnen. Die Siedlungsgeschichte hingegen zeigt auf rund 130 Quadratmetern elf Themen, die die Lebenswelt der Menschen in der Altmark, Prignitz und im Land Jerichow dokumentieren. Besucher erfahren hier nicht nur von der slawischen Vorzeit, sondern auch von der mittelalterlichen Besiedlung, Klösterkultur, Landwirtschaft und Handel in der Region.
Das Prignitz-Museum versteht sich als Museum der Region – mit Sammlungen, die sowohl aus der historischen Landschaft der Prignitz als auch aus dem Elb-Havel-Winkel stammen. Es bietet regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen, Führungen durch Dom, Kloster und Stadt sowie museumspädagogische Angebote für Kinder. Veranstaltungen wie Konzerte, Vorträge oder der Internationale Museumstag mit freiem Eintritt ergänzen das kulturelle Angebot. Das Museum ist damit nicht nur ein Ort der Begegnung mit Geschichte, sondern auch ein aktiver Treffpunkt für Kulturinteressierte und Touristen in der Region Stendal.