Naturparkzentrum Wanninchen
Tipps
- Eintritt kostet 4 € pro Person, Verweildauer ca. 1-2 Stunden.
- Das Gelände war früher Braunkohlebergbau, heute Naturschutzgebiet mit Seenlandschaft.
Eigenschaften
Über Naturparkzentrum Wanninchen
Das Naturparkzentrum Wanninchen liegt im idyllischen Heideblick Beesdau im brandenburgischen Kreis Dahme-Spreewald und zählt zu den besonderen Ausflugszielen für Naturliebhaber und Kulturinteressierte. Es befindet sich direkt am Schlabendorfer See und ist Teil eines einzigartigen Naturerlebnisgebiets, das aus ehemaligen Braunkohletagebauen entstanden ist. Das Zentrum beherbergt das einzige Gebäude des ehemaligen Dorfes Wanninchen, das dem Tagebau nicht zum Opfer fiel, und ist heute Sitz der Heinz Sielmann Stiftung.
Im Naturparkzentrum erwarten Besucher vielfältige Ausstellungen, die Einblicke in die Geschichte der ehemaligen Bergbaulandschaft, ihre Tier- und Pflanzenwelt sowie in das Leben des renommierten Naturforschers Heinz Sielmann geben. Thematisch spannen sich die Inhalte von der ökologischen Entwicklung der Region bis hin zu den „verschwundenen Orten“, die durch den Braunkohleabbau verschwanden. Die liebevoll gestaltete Museumsausstellung vermittelt auf anschauliche und informativ Weise Wissen über die Transformation der ehemaligen Braunkohlelandschaft in ein lohnenswertes Naturschutzgebiet.
Ein besonderes Highlight ist die barrierefreie Aussichtsplattform, die einen beeindruckenden Panoramablick über den Schlabendorfer See und die sich ständig verändernde Bergbaufolgelandschaft bietet. Rund um das Zentrum erstreckt sich ein vielseitiges Außengelände sowie ein Rundweg, der zu einer Erkundungstour durch die einzigartige Natur einlädt. Jeden Herbst können Besucher zudem ein beeindruckendes Zugvogel-Spektakel direkt vor Ort erleben – ein Naturschauspiel von beeindruckender Schönheit und Dimension.
Das Veranstaltungsprogramm des Naturparkzentrums richtet sich sowohl an Familien mit Kindern als auch an Erwachsene und lockt mit vielfältigen Angeboten, die Bildung und Naturerlebnis miteinander verbinden. Die durchschnittliche Besuchsdauer liegt bei etwa ein bis zwei Stunden, wobei der Eintritt für Erwachsene nur wenige Euro kostet. Neben dem Museum und den Ausstellungen bietet das Gelände auch Raum für Hunde, die willkommen sind und den Tag ebenso genießen können wie ihre Besitzer.