Schlosspark Sonnewalde mit Audioguide
Highlights
- Das Vorderschloss des Ensembles beherbergt das städtische Heimatmuseum.
- Die Ausstellung umfasst 20 Räume auf einer Fläche von rund 300 m².
- Ein erhaltener Roter Turm geht auf die einstige Ringmauer der Anlage zurück.
Tipps
- Das städtische Heimatmuseum im erhaltenen Vorderschloss bietet Einblicke in die Geschichte der Grafen zu Solms-Sonnewalde.
- Der Rote Turm ist das letzte erhaltene Bauwerk der ursprünglichen Ringmauer mit sechs Rondellen.
Eigenschaften
Naturpark Schlosspark Sonnewalde mit Audioguide
Der Schlosspark Sonnewalde in Sonnewalde lädt Besucher zu einem besonderen Erlebnis ein, das Natur und Geschichte harmonisch miteinander verbindet. Die Anlage ist eng mit dem historischen Schlossensemble verknüpft und bietet einen atmosphärischen Rahmen für Erkundungstouren, die durch einen Audioguide ergänzt werden.
Ein zentraler Bestandteil des Ensembles ist das erhaltene Vorderschloss, welches heute als städtisches Heimatmuseum dient. Auf einer Ausstellungsfläche von rund 300 m², verteilt auf 20 Räumen, wird die lokale Geschichte lebendig. Die Ausstellungen widmen sich unter anderem der Geschichte der Grafen derer zu Solms-Sonnewalde sowie dem Leben und Wirken von Persönlichkeiten wie dem Missionar Australiens Johann Gottfried Hausmann.
Neben den biografischen Dokumentationen finden Besucher Einblicke in die Ortsfotografie sowie in die Themen Lernen, Arbeiten und Leben im 20. Jahrhundert. Die musealen Angebote im Parkbereich ermöglichen es, die kulturelle Entwicklung der Region und die Verbindung zum städtischen Leben detailliert nachzuvollziehen.
Architektonisch ist die Anlage durch eine langrechteckige Form geprägt. Ursprünglich war das Areal von einer Ringmauer mit sechs Rondellen umgeben. Von diesen historischen Befestigungsanlagen ist heute noch eine erhalten geblieben: der markante „Rote Turm“, der als weithin sichtbares Wahrzeichen die einstige Bedeutung der Anlage unterstreicht.
Für diejenigen, die ihr Wissen über die ländliche Umgebung erweitern möchten, bietet die Region ergänzende Anlaufstellen wie das Museum Kleinkrausnik. Dort lassen sich in liebevoll gestalteten Räumen die Dorfgeschichte, das traditionelle Handwerk sowie die landwirtschaftliche Entwicklung und das allgemeine ländliche Leben näher kennenlernen.