Aussichtsturm

Aussichtspunkt Bärenbrücker Höhe

03197 Jänschwalde

Highlights

  • Die Bärenbrücker Höhe ist eine künstliche Erhebung aus Braunkohletagebau, die in den 1980er Jahren entstand.
  • Sie liegt etwa 30 bis 40 Meter über dem Umland und bietet heute einen Rundweg mit Ausblicken.
  • Der Aussichtspunkt zeichnet sich durch eine große Artenvielfalt und Kunstwerke entlang des Weges aus.

Tipps

  • Der Aussichtspunkt liegt südöstlich von Peitz und entstand durch die Rekultivierung ehemaliger Braunkohletagebaue.
  • Ein Rundweg mit Kunststelen bietet Ausblicke auf das Umland und führt durch ein artenreiches Gebiet.
  • Der ehemalige Aussichtsturm steht nicht mehr, der Weg dorthin ist überwachsen und schlecht begehbar.

Eigenschaften

Familie Ganzjährig

Über Aussichtspunkt Bärenbrücker Höhe

Der Aussichtspunkt Bärenbrücker Höhe befindet sich in der Gemeinde Jänschwalde im brandenburgischen Kreis Spree-Neiße. Er entstand in den 1980er Jahren als Teil der Rekultivierung der ehemaligen Braunkohletagebaue Jänschwalde und Cottbus-Nord. Die künstliche Erhebung überragt das Umland um etwa 30 bis 40 Meter und umfasst eine Fläche von rund 440 Hektar. Ursprünglich als Rekultivierungsprojekt angelegt, dient das Gelände heute auch land- und forstwirtschaftlichen Zwecken und beherbergt eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt.

Der Aussichtspunkt ist Teil eines Rundwegs, der mit Stelen des Künstlers Eberhard Krüger gestaltet ist. Von der Plattform soll ein Panoramablick über die umliegende Landschaft möglich sein. Allerdings wird in verschiedenen Bewertungen kritisiert, dass die Sicht eingeschränkt ist und der eigentliche Aussichtsturm nicht mehr erhalten ist. Auch der Zustand der Wege wird als problematisch beschrieben, da diese teilweise nicht gepflegt sind und aus Schotterpisten bestehen. Wanderwege sind laut Besucherangaben überwachsen, was den Zugang erschwert.

Trotz seiner künstlichen Entstehung hat die Bärenbrücker Höhe ökologische und touristische Bedeutung für die Region. Sie liegt im Amt Peitz, einer touristisch aktiven Region rund um die Peitzer Teichlandschaft. In unmittelbarer Nähe befinden sich weitere Freizeit- und Naturerlebnisflächen, darunter der Erlebnispark Teichland sowie verschiedene Badeseen. Die Fläche der Bärenbrücker Höhe selbst wird als landschaftlich interessantes Element der Tagebaufolgelandschaft beschrieben.

Derzeit wird der Standort jedoch nicht aktiv gepflegt, was sich negativ auf die Erreichbarkeit und Attraktivität auswirkt. Negative Bewertungen weisen darauf hin, dass der Weg dorthin schwer zu finden ist und durch fehlende Infrastruktur entmutigend wirkt. Besucheräußerungen zufolge ist der Aussichtspunkt nicht empfehlenswert, wenn man auf klare Sichtverhältnisse oder gepflegte Wege Wert legt. Dennoch bleibt das Gelände ein Beispiel für die landschaftliche Umgestaltung ehemaliger Braunkohlestandorte in der Region.

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