Denkmal/Gedenkstätte

Ehrenmal

Nindorfer Str. 2, 24594 Heinkenborstel

Highlights

  • Das Ehrenmal in Heinkenborstel besteht aus behauenen Feldsteinen und trägt die Namen der Gefallenen beider Weltkriege.
  • Mittig steht ein Findling für den Ersten Weltkrieg, flankiert von zwei weiteren für den Zweiten Weltkrieg.
  • Die Inschriften nennen Opfer mit Namen, Dienstgrad und Todesdatum, viele ruhen auf Kriegsgräberstätten im Ausland.

Tipps

  • Das Ehrenmal in Heinkenborstel ist am Ortsausgang Richtung Hohenwestedt gut sichtbar angelegt.
  • Die Gedenkstätte zeigt behauene Feldsteine mit Inschriften und ein Eisernes Kreuz aus Pflastersteinen.
  • Namen der Gefallenen beider Weltkriege sind auf den Steinen verzeichnet.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Ehrenmal

Das Ehrenmal in Heinkenborstel steht am Ortsausgang in Richtung Hohenwestedt und erinnert an die Gefallenen beider Weltkriege. Die Anlage besteht aus behauenen Feldsteinen und ist gepflegt gestaltet. Im Zentrum befindet sich ein Findling, der dem Ersten Weltkrieg gewidmet ist. Vor diesem ist ein eisernes Kreuz in den Boden eingelassen, das aus Pflastersteinen gebildet wird. Zu beiden Seiten des zentralen Steins sind zwei weitere Findlinge aufgestellt, welche die Opfer des Zweiten Weltkriegs ehren.

Die Gedenkstätte wird durch zwei kugelgekrönte Pfeiler flankiert, auf denen die Kriegsjahre der jeweiligen Konflikte eingraviert sind. Die Inschriften nennen namentlich die Toten beider Kriege mit Dienstgrad, Namen, Geburts- und Todesdatum sowie dem Ort des Todes oder Verschollenseins. Unter den namentlich aufgeführten Personen des Ersten Weltkriegs sind unter anderem Hans Ehlers, Johannes Haase und Hermann Kühn. Viele der Gefallenen ruhen auf Kriegsgräbern in Frankreich und Belgien, wie in den zusätzlichen Vermerken angegeben.

Auch für den Zweiten Weltkrieg sind die Namen der Heinkenborsteler Bürger verzeichnet, darunter unter anderem Willi Fock, Hans Wohlers und Hans-Joachim Rohwer. Einige der Verstorbenen sind im Kriegsverlauf vermisst geblieben, ihre letzte bekannte Station ist dokumentiert. Die Daten und Fundorte einiger Kriegstoter stammen aus Ergänzungen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Die Darstellung der Namen erfolgt in einer neueren Fassung, die redaktionell überarbeitet wurde.

Das Gelände wird als Denkmalsanlage gepflegt und zeigt eine ruhige, würdige Gestaltung, die dem Gedenken an die Opfer des Krieges Rechnung trägt. Besucher berichten, dass die Stätte besonders zum Tag der Deutschen Einheit sorgfältig hergerichtet wird. Die schlichte, steinerne Architektur unterstreicht den ehrenden Charakter des Ortes, der als Mahnmal fungiert. Die klare Struktur und die namentliche Erwähnung der Toten machen die Gedenkstätte zu einem stimmungsvollen Ort der Erinnerung im Kreis Rendsburg-Eckernförde.

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