Irrlichtsweiher
Highlights
- Irrlichtsweiher in Marienrachdorf ist ein 17,3 Hektar großes Naturschutzgebiet seit 1990.
- Das Gebiet schützt Feuchtbiotope und seltene Tier- sowie Pflanzenarten.
- Es liegt im SGD-Nord-Bereich und wird durch die Osiris-Datenbank erfasst.
Tipps
- Beim Besuch des Irrlichtsweihers in Marienrachdorf sollten Besucher die ausgewiesenen Wege nutzen, um den natürlichen Lebensraum zu schonen.
- Hunde sind an der Leine zu führen, um Tiere im Naturschutzgebiet nicht zu stören.
- Da es sich um ein geschütztes Gebiet handelt, ist das Verlassen der Wege sowie das Betreten von Röhrichtzonen untersagt.
Eigenschaften
Über Irrlichtsweiher
Der Irrlichtsweiher liegt im Ort Marienrachdorf im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Das rund 17 Hektar große Areal ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen und somit rechtlich geschützt. Die konkreten Schutzzwecke ergeben sich aus der zugehörigen Rechtsverordnung, die bei der zuständigen Behörde eingesehen werden kann. Das Gebiet dient der Erhaltung von Natur und Landschaft sowie dem Schutz besonders wertvoller Lebensräume.
Der Name „Irrlichtsweiher“ weist auf die besondere Atmosphäre des Ortes hin, die geprägt ist von stehenden oder langsam fließenden Gewässern, feuchten Strukturen und typischen Uferbereichen. Solche Feuchtstandorte bieten Lebensraum für viele Amphibien, Insekten und Wasservögel. Die natürliche Wasserfläche und ihre Umgebung tragen zur Artenvielfalt der Region bei und sind wichtige Rückzugs- und Brutgebiete für verschiedene Tierarten.
Das Naturschutzgebiet wurde aufgrund seiner ökologischen Bedeutung unter Schutz gestellt. Innerhalb des Areals dominieren feuchte Lebensräume, die durch verschiedene Pflanzengesellschaften geprägt sind. Neben Wasserflächen bestehen oft auch Feuchtgrünlandflächen, Schilfgürtel und strukturreiche Uferzonen. Diese Vielfalt an Biotopen trägt zur Stabilität des ökologischen Systems bei und fördert die Ansiedlung seltener Arten.
Der Irrlichtsweiher liegt abseits dichter Besiedlung und lädt durch seine ruhige Lage zu Beobachtungen der Natur ein. Wanderwege in der näheren Umgebung ermöglichen den Zugang zum Landschaftsschutzgebiet und bieten Einblicke in die regionalen Ökosysteme. Die Fläche des Schutzgebiets umfasst neben dem eigentlichen Weiher auch angrenzende Feuchtbiotope, die zusammen ein wertvolles Biotopgeflecht bilden.