Kirche/Kloster

Kloster Merten

Kirchweg 7, 53783 Eitorf

Highlights

  • Kloster Merten in Eitorf wurde um 1160 erbaut und ist heute Sitz eines Alten- und Pflegeheims.
  • Die spätromanische Klosterkirche St. Agnes mit Doppelturmfassade ist erhalten geblieben.
  • 1803 wurde das Kloster im Zuge der Säkularisation aufgelöst und geräumt.

Tipps

  • Das Gelände lädt zu Spaziergängen ein, besonders der kleine Park ist sehenswert.
  • Die imposante spätromanische Klosterkirche St. Agnes ist architektonisch bemerkenswert.
  • Im Südflügel des Klosters befindet sich heute ein Alten- und Pflegeheim, das barock eingerichtete Kircheninnere ist ebenfalls besuchenswert.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Ausflug Kloster Merten Eitorf Kultur Sakral

Das Kloster Merten in der Gemeinde Eitorf im Rhein-Sieg-Kreis ist ein geschichtsträchtiger Ort, der seit dem Mittelalter Bestand hat und heute sowohl kulturelle als auch soziale Funktionen erfüllt. Ursprünglich als Augustinerinnenkloster errichtet, liegt die Anlage direkt an der Sieg und ist von einer Mauer umgeben. Heute beherbergt das Gelände unter anderem ein Alten- und Pflegeheim und lädt mit seinem gepflegten Park zu Spaziergängen ein. Die Atmosphäre des Ortes vermittelt einen ruhigen Rückzugsort, der sowohl für Kulturinteressierte als auch für Besucher, die Erholung suchen, attraktiv ist.

Die erste urkundliche Erwähnung des Klosters erfolgte im Jahr 1217, wenngleich es vermutlich bereits um 1160 erbaut wurde. Die Klosterkirche St. Agnes ist ein beeindruckendes Beispiel spätromanischer Baukunst mit einer markanten Doppelturmfassade. Nach einem Brand im Jahr 1699 wurde das Innere barock umgestaltet. Von den ursprünglichen Klosterbauten sind heute noch der Süd- und Ostflügel erhalten. Der Westflügel wurde nie wieder aufgebaut und verfiel im Laufe der Zeit. Ein besonderes Zeugnis der Vergangenheit ist der erhaltene Grabstein von Wilhelm von Selbach an der Kirche.

Das Kloster Merten hatte im Laufe der Jahrhunderte verschiedene Besitzungen, darunter Mühlen und Höfe, und wurde im Jahr 1582 mit dem benachbarten Kloster Herchen zusammengelegt, nachdem dieses durch Seuche und Krieg in Not geriet. Die Säkularisation führte 1803 zur Auflösung des Klosters. Danach wechselte das Gelände mehrfach den Besitzer. 1870 kam es in den Besitz der Familie Hatzfeld-Trachenberg, bevor Graf Felix Droste zu Vischering es 1909 erwarb. Unter seiner Obhut entstand die neobarocke Orangerie, die heute als Café genutzt wird und Besuchern einen schönen Ort zum Verweilen bietet.

Während des Zweiten Weltkriegs brannte das als „Schloss“ bezeichnete Kloster vollständig ab, darunter auch wertvolle archivalische Bestände. In den 1950er Jahren übernahm ein katholischer Verein das Anwesen und richtete es als Wohn- und Ferienstätte ein. Seit 1991 befindet sich das Gelände im Privatbesitz, während das Kuratorium von Schloss Merten lediglich noch ein Büro betreibt. Dennoch bleibt der kulturelle Charakter des Ortes erhalten: Jährlich finden hier Märchenfeste für Kinder sowie musikalische Veranstaltungen statt, die das kulturelle Leben im Kloster weiterführen.

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Häufige Fragen zu Kloster Merten

Wann wurde das Kloster Merten erstmals urkundlich erwähnt?
Das Kloster Merten wurde erstmals 1217 in einer Urkunde erwähnt. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Was ist heute aus dem Kloster Merten geworden?
Die Klosteranlage beherbergt heute unter anderem ein Alten- und Pflegeheim. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Welche Gebäude des Klosters sind noch erhalten?
Die spätromanische Klosterkirche St. Agnes sowie der Süd- und Ostflügel sind noch erhalten. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Was geschah mit dem Kloster während der Säkularisation?
Das Kloster wurde 1803 aufgelöst und geräumt; nur noch sechs Schwestern lebten dort. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia