Galerie

Galerie Freitag 18.30

Dahmengraben 7, 52090 Aachen

Highlights

  • Internationale Kunstgalerie mit barrierefreiem Zugang (Eingang & WC) seit 2004, ursprünglich in Mies-van-der-Rohe-Werkstatt.
  • Fokus auf dialogorientierte Ausstellungen mit zeitgenössischen Positionen wie Romain Van Wissen oder Rudolfine P.
  • Seit 2008 unter Leitung von Robert Mertens – über 20 Jahre Erfahrung mit experimentellen Kunstformaten.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit Mobilitätseinschränkungen einen ungehinderten Eintritt in die Galerie.
  • Die Ausstellungskonzepte fördern durch interaktive Formate eine aktive Auseinandersetzung zwischen Kunstwerken und Publikum.
  • Ein rollstuhlgerechtes Sanitärbereich steht für einen komfortablen Aufenthalt während des Besuchs zur Verfügung.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur-Ausflug: Galerie Freitag 18.30 in Aachen

Die Galerie Freitag 18.30 in Aachen zählt zu den bedeutendsten Adressen für zeitgenössische Kunst in der Region. Gegründet 2004 als Produzentengalerie, war sie zunächst in einer der historischen Werkstätten von Ludwig Mies van der Rohe untergebracht – ein Ort, der bis heute ihre künstlerische DNA prägt. Seit über 20 Jahren leitet Robert Mertens die Galerie, der sie zu einem lebendigen Dialograum zwischen Kunstschaffenden und Publikum entwickelt hat. Im Mittelpunkt stehen Ausstellungen, die nicht nur Werke präsentieren, sondern aktiv den Austausch fördern und die Galerie als dynamischen Ort der Reflexion erfahrbar machen.

Besonders bekannt ist die Galerie für ihre experimentellen Formate, die oft mit Überraschungen und partizipativen Elementen aufwarten. So begann etwa die Einzelausstellung von Romain Van Wissen mit einer absichtlichen Offenheit: Erst beim Aufbau offenbarten sich die konkreten Werke, Eingriffe oder situativen Inszenierungen – eine Einladung, die Neugier und Vorfreude der Besucher:innen gezielt nutzt. Ähnlich innovativ war die Ausstellung zu Rudolfine P., deren Arbeiten zuvor bereits im Museum Moderner Kunst Kärnten (Klagenfurt) gezeigt wurden und nun in Aachen im Rahmen eines Katalogs neu beleuchtet wurden. Die Galerie versteht sich als Plattform für vielseitige Perspektiven, die von Malerei über Installationen bis hin zu konzeptuellen Projekten reichen.

Die Ausstellungsreihe der Galerie Freitag 18.30 spiegelt ihre internationale Ausrichtung wider: Neben Einzelpräsentationen international etablierter Künstler:innen wie François Du Plessis, Jupp Linssen oder Nico Sawatzki wurden auch Wanderausstellungen wie „God is in the Details“ in Kooperation mit dem Wirtschaftsforum der SPD Berlin realisiert. Besonders hervorgehoben werden sollten Projekte, die Sinneserfahrungen einbeziehen – etwa die Frage „Wie riecht Kunst?“, die 2014 mit einer Duftinstallation von Lilith Lindner und François du Plessis neue Zugänge zur Kunst ermöglichte. Diese Vielfalt macht die Galerie zu einem einzigartigen Ort der künstlerischen Entdeckungen in Aachen.

Barrierefreiheit spielt in der Galerie eine zentrale Rolle: Der Zugang und das WC sind rollstuhlgerecht gestaltet, was sie zu einem inklusiven Raum für alle Interessierten macht. Ob als Ort der Kontemplation, des Staunens oder des aktiven Austauschs – die Galerie Freitag 18.30 versteht sich als Brückenbauer zwischen Kunst, Gesellschaft und der pulsierenden Kulturlandschaft Aachens. Ihr Programm beweist dabei stets eines: Hier wird Kunst nicht nur gezeigt, sondern erlebt.

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