See

Es war einmal ein See

25436 Heidgraben

Highlights

  • Das NSG Haseldorfer Binnenelbe mit Elbvorland liegt zwischen Wedel und dem Pinnausperrwerk und schützt ursprüngliche Feuchtgebiete.
  • Hier brüten seltene Vogelarten wie Bekassine, Uferschnepfe und Seeadler, das Gebiet gilt als wichtiges Rast- und Brutgebiet.
  • Großflächige Süßwasserwatten, Priele und feuchte Uferbereiche sind heute noch erhalten oder nach Naturschutzzielen entwickelt.

Tipps

  • Vom Parkplatz aus sind es etwa zwei Kilometer bis zum Strand – ideal für einen Spaziergang oder eine Radtour.
  • Die ausgebauten Wege eignen sich gut für Besuche mit Fahrrad, Tretroller oder zu Fuß.
  • Auf dem Deich bietet sich eine gute Aussicht auf die Feuchtgebiete und Vogelbeobachtungsmöglichkeiten.

Eigenschaften

Outdoor Parkplatz vorhanden Familie Entspannt Ganzjährig

Über Es war einmal ein See

Der Aussichtspunkt „Es war einmal ein See“ befindet sich im Ortsteil Heidgraben im Kreis Pinneberg, Schleswig-Holstein. Er liegt innerhalb des Naturschutzgebietes Haseldorfer Binnenelbe mit Elbvorland, einem bedeutenden Feuchtgebiet zwischen Wedel und dem Pinnausperrwerk. Die Landschaft entstand durch die noch wirksamen Tiden der Nordsee und zeichnet sich durch Süßwasserwatten, Priele, Inseln sowie feuchte Uferbereiche aus. Das Gelände ist sowohl natürlicher Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten als auch von besonderer Bedeutung für ziehende und brütende Vogelarten.

Der Standort bietet einen beeindruckenden Blick über die Elbmarsch und ist durch eine eindrucksvolle Trassenüberführung über die Elbe erschlossen. Vom Parkplatz aus beträgt der Weg zum Aussichtspunkt etwa zwei Kilometer. Die Wege sind befestigt und für verschiedene Fortbewegungsarten wie Fahrrad, Tretroller oder zu Fuß gut geeignet. Die Deichkrone ermöglicht auf einer Länge von 16 Kilometern einen überblick über das angrenzende Schutzgebiet. Insgesamt acht Kilometer der Deichstrecke verlaufen durch oder direkt am Rand des Naturschutzgebiets und bieten ideale Beobachtungsmöglichkeiten.

Das NSG Haseldorfer Binnenelbe mit Elbvorland gilt als wichtiges Rast- und Brutgebiet für verschiedene Vogelarten, darunter auch seltene und gefährdete Arten wie Bekassine, Uferschnepfe, Rohrdommel und Seeadler. Auch zahlreiche Zugvögel nutzen das Gebiet auf ihrem Weg. Seit der Ausweisung als Schutzgebiet wurden hier gezielt Maßnahmen zur Wiederherstellung natürlicher Lebensräume umgesetzt. Teile des ehemaligen Prielsystems sind heute stehende Gewässer mit angrenzenden Feuchtgrünlandflächen. Diese Entwicklung wird durch extensive Bewirtschaftung und natürliche Sukzession begleitet.

Das Schutzgebiet wird seit 1992 vom NABU Schleswig-Holstein betreut. Besucherinformationen stehen über verschiedene Einrichtungen bereit, darunter das Elbmarschenhaus in Haseldorf sowie die Vogelstation in der Wedeler Marsch. Die Fläche dient sowohl der Erholung als auch der Umweltbildung. Die Vielfalt an Lebensräumen macht das Gebiet zu einem lohnenswerten Ausflugsziel für Naturinteressierte. Gäste loben die ruhige Atmosphäre, die selten überlaufenen Wege und die Möglichkeit, hier ungestört die Natur zu genießen.

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