Kirche/Kloster

Dom Mariä Himmelfahrt zu Hildesheim

Domhof 3, 31134 Hildesheim

Tipps

  • Beim Besuch des Mariendoms in Hildesheim lohnt sich ein Blick auf die Bernwardtür, die Christussäule und andere mittelalterliche Kunstschätze des Domschatzes.
  • Der Dom kann einfach zu Fuß vom Roemer-Pelizaeus-Museum aus erreicht werden und liegt nahe der Michaeliskirche – ideal für einen gemeinsamen Besuch.
  • Für einen besseren Einstieg in die Geschichte des Doms und seiner Bedeutung helfen Informationen über Bischof Bernward und die Bauetappen vor Ort.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Ausflug Kultur Sakral: Dom Mariä Himmelfahrt Hildesheim

Der Dom Mariä Himmelfahrt zu Hildesheim ist eines der bedeutendsten sakralen Bauwerke Niedersachsens und zählt zu den herausragenden Beispielen der Vorromanik in Deutschland. Als Kathedrale des Bistums Hildesheim beherbergt er nicht nur einen reichen Schatz an Kunstwerken, sondern verkörpert auch über tausend Jahre Geschichte. Zusammen mit der nahegelegenen Michaeliskirche ist der Dom seit 1985 Teil des UNESCO-Welterbes. Seine beeindruckende Architektur verbindet romanische und gotische Elemente und zeugt von den Bauphasen über die Jahrhunderte hinweg.

Der erste Dom auf diesem Gelände wurde bereits im 9. Jahrhundert unter Bischof Altfrid errichtet. Im Laufe der Zeit wurde das Gebäude mehrfach umgebaut und erweitert, ohne jedoch grundlegend vom ursprünglichen Kreuzgrundriss abzuweichen. Besonders prägend war Bischof Bernward, der im 11. Jahrhundert zahlreiche Kunstwerke in Auftrag gab, darunter die berühmte Bernwardtür und die Christussäule. Beide zählen zu den bedeutendsten Werken der frühmittelalterlichen Kunst. Auch der Godehardschrein und der Epiphaniusschrein befinden sich im Dom und zeugen vom hohen künstlerischen Niveau der Hildesheimer Bischofswerkstätten.

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Mariendom fast vollständig zerstört. Nur wenige Teile wie die Krypta und die Laurentiuskapelle blieben erhalten. Der Wiederaufbau in den 1950er Jahren erfolgte in vereinfachter Form, wobei der barocke Schmuck nicht mehr eingefügt wurde. Heute besticht der Dom durch seine klare Struktur und die eindrucksvolle Wirkung seiner Architektur. Im Domfoyer erhalten Besucher Einblicke in die Geschichte des Ortes sowie in die kunsthistorischen Schätze, die hier aufbewahrt werden. Auch die Domschule, einst eine der bedeutendsten Bildungsstätten des Mittelalters, hat ihre Tradition bis heute bewahrt.

Der Dom erweckt bei vielen Besuchern Eindrücke tiefer Andacht und kultureller Faszination. Die unmittelbare Nähe zum Roemer- und Pelizaeus-Museum sowie zur Michaelskirche macht das Areal zu einem der bedeutendsten Kulturorte der Region. Zahlreiche Glocken, Kapellen, der Kreuzgang und die Sakramentskapelle laden zur Entdeckung ein. Der Tausendjährige Rosenstock an der Apsis ist ein besonderes Wahrzeichen und lockt jedes Jahr zahlreiche Besucher an. Ob für eine spirituelle Einkehr, einen kulturellen Ausflug oder eine musikalische Begegnung – der Hildesheimer Dom bietet ein vielschichtiges Erlebnis von hoher historischer und künstlerischer Qualität.

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Häufige Fragen zu Dom Mariä Himmelfahrt zu Hildesheim

Wann wurde der Hildesheimer Dom erbaut?
Der heutige Dom wurde 872 unter Bischof Altfrid als dreischiffige Basilika errichtet. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Welche bedeutenden Kunstwerke befinden sich im Dom?
Zu den bekanntesten Kunstwerken gehören die Bernwardtür, die Christussäule, der Godehardschrein und die Irmensäule. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Warum ist der Hildesheimer Dom ein Weltkulturerbe?
Seit 1985 ist der Dom zusammen mit der Michaeliskirche als Weltkulturerbe der UNESCO anerkannt wegen seiner baugeschichtlichen und kunsthistorischen Bedeutung. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Was ist der Tausendjährige Rosenstock?
Der Tausendjährige Rosenstock ist ein altes Rosenwahrzeichen am Dom, das jedes Jahr um Pfingsten blüht und Symbol der Stadt und des Bistums ist. Stand Juni 2026.

Quelle: website