Museum

ZeitZentrum Zivilcourage

Theodor-Lessing-Platz 1A, 30159 Hannover

Highlights

  • Seit 2009 fördert die Stadt Hannover mit dem ZeitZentrum Zivilcourage (seit 2021) Erinnerungskultur und Zivilcourage durch Ausstellungen und Forschung.
  • Rollstuhlgerecht zugänglich bietet das Museum Workshops zu hannoverscher NS-Geschichte mit lokalhistorischem Fokus und interaktiven Formaten.
  • Publikationen wie ‚Schriften zur Erinnerungskultur‘ vertiefen historische Erkenntnisse des Lernorts mit biographischen und pädagogischen Ansätzen.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität einen ungehinderten Eintritt ins ZeitZentrum Zivilcourage.
  • Rollstuhlgerechte Toiletten stehen für einen komfortablen Aufenthalt während der Besichtigung zur Verfügung.
  • Die Ausstellungen verbinden historische Forschung mit interaktiven Elementen zur Auseinandersetzung mit Zivilcourage und lokaler Geschichte.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Zivilcourage im ZeitZentrum – Museum Hannover

Das ZeitZentrum Zivilcourage in Hannover ist ein innovativer Lernort, der sich der Erinnerungskultur und der Aufarbeitung der hannoverschen Geschichte im Nationalsozialismus widmet. Gegründet wurde die Einrichtung als eigenständige Abteilung der Stadtverwaltung, um historische Themen lebendig zu vermitteln und die Bedeutung von Zivilcourage für die Gegenwart zu verdeutlichen. Seit seiner Eröffnung im Jahr 2021 bietet das Zentrum eine einzigartige Möglichkeit, sich mit lokaler Geschichte aktiv auseinanderzusetzen – fernab klassischer Museumskonzepte.

Im Mittelpunkt stehen Ausstellungen, die durch historische Grundlagenforschung und biographische Zugänge geprägt sind. Besucher:innen erhalten Einblicke in das Leben in Hannover während des Nationalsozialismus sowie in die Geschichten von Menschen, die sich für Gerechtigkeit und Menschlichkeit einsetzten. Das Konzept verbindet dabei zeitgeschichtliche Fakten mit aktuellen Bezügen, um ein Bewusstsein für zivilgesellschaftliches Engagement zu stärken. Besonders hervorzuheben ist die interaktive und partizipative Ausrichtung, die das Zentrum von anderen Museen abhebt.

Ein zentraler Bestandteil des Angebots sind pädagogische Workshops, die sich an verschiedene Zielgruppen richten – von Schulklassen bis hin zu Erwachsenen. Die Veranstaltungen nutzen lokale und biographische Perspektiven, um Geschichte nicht nur zu vermitteln, sondern auch zu erlebbar zu machen. Ob als Einzeltag oder mehrtägige Projektwoche: Die Workshops knüpfen direkt an die Inhalte des ZeitZentrums an und fördern eine aktive Auseinandersetzung mit historischen und gesellschaftlichen Themen. Auch für Gruppen außerhalb Hannovers können individuelle Zeitfenster vereinbart werden.

Das ZeitZentrum Zivilcourage setzt sich darüber hinaus durch wissenschaftliche Publikationen wie die Schriftenreihen *„Schriften zur Erinnerungskultur in Hannover“* und *„Kleine Schriften zur Erinnerung“* für eine breitere Aufarbeitung der hannoverschen Geschichte ein. Diese Arbeiten ergänzen die Ausstellungen und bieten vertiefende Einblicke für Interessierte. Mit einem barrierefreien Zugang – inklusive rollstuhlgerechter Räume und Toiletten – steht das Zentrum allen Besucher:innen offen und trägt so zur inklusiven Vermittlung von Erinnerungskultur bei.

Ob als Ausflugsziel für Geschichtsinteressierte oder als Ort der Reflexion für Schulklassen: Das ZeitZentrum Zivilcourage verbindet historische Aufklärung mit zeitgemäßer Pädagogik. Es zeigt, wie Erinnerungskultur heute gelebt wird – und wie jeder Einzelne dazu beitragen kann, Zivilcourage im Alltag zu üben. Ein Besuch lohnt sich für alle, die sich für hannoversche Geschichte, gesellschaftliches Engagement und lebendige Erinnerungsarbeit begeistern.

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