Denkmal/Gedenkstätte

Boroussia-Grotte

Am Mühlenberg 17, 54570 Hohenfels-Essingen

Highlights

  • Die Borussia-Grotte ist Teil der Mühlsteinhöhlen im Mühlenberg bei Hohenfels-Essingen.
  • Einst wurden hier Basalt-Mühlsteine ohne Sprengstoff aus dem Gestein gehauen.
  • Die Höhle dient Fledermäusen als Winterschlupf und ist saisonal besuchbar.

Tipps

  • Sicherheit hat oberste Priorität – das Betreten erfolgt auf eigene Gefahr. Es gelten die Regeln: nichts mitnehmen, nichts zurücklassen, nichts zerstören und Tiere nicht stören.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Boroussia-Grotte

Die Boroussia-Grotte befindet sich im Ortsteil Hohenfels-Essingen im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie ist Teil eines größeren Höhlensystems, das in den Basalt des Mühlenbergs getrieben wurde. Der Berg stellt ein ehemaliges Vulkangebiet dar, in dem seit Jahrhunderten Mühlsteine abgebaut wurden. Die Grotte zählt heute zu den geschützten Kulturgütern der Region und ist ein Zeugnis vergangener Bergbautechniken, bei denen die Steine ohne Sprengstoff gewonnen wurden.

Die Boroussia-Grotte ist eine von mehreren Höhlen in der Umgebung, zu denen auch die sogenannten „Schwedenfeste“ und die „St.-Martin-Höhle“ gehören. Diese unterirdischen Räume entstanden durch die intensive Steinbearbeitung im Zuge der Mühlsteinherstellung. Die Bezeichnung „Boroussia-Grotte“ verweist auf die historische Bedeutung des Ortes im Zusammenhang mit dem Bergbau. Die Höhle ist nicht ganzjährig zugänglich, da sie in der kalten Jahreszeit als Winterschlupf für Fledermäuse dient. Ein Besuch ist daher nur im Zeitraum von Mai bis November möglich.

Ein geologisches Besonderheit der Boroussia-Grotte ist ihre Entstehung in Form von Eishöhlen unter bestimmten klimatischen Bedingungen. Diese Entstehung macht sie zu einem interessanten Objekt für naturkundliche und kulturhistorische Betrachtung. Die Höhle liegt etwa acht Kilometer nordöstlich von Gerolstein an der B410 und ist über Wege des Geopfads zu erreichen. Die Umgebung lädt zu Wanderungen und Erkundungsgängen ein, bei denen sowohl geologische als auch historische Aspekte im Vordergrund stehen.

Die Boroussia-Grotte steht unter Naturschutz, was den Besuch mit Verantwortung verbindet. Gemäß dem Bundesnaturschutzgesetz ist das Betreten solcher Höhlen außerhalb der erlaubten Zeiten untersagt, um die Lebensräume von Fledermäusen nicht zu stören. Interessierte erhalten vor Ort Hinweise zu sicherem Verhalten im Umgang mit den sensiblen natürlichen und kulturellen Strukturen. Die Grotte ist somit nicht nur ein archäologisch relevantes, sondern auch ein ökologisch wertvolles Objekt in der Region.

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