Denkmal/Gedenkstätte

Kloster Gravenhorst DA Kunsthaus

Klosterstraße 10, 48477 Hörstel

Highlights

  • Das DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst verbindet historische Präsentationen wie Holzdiebstahl-Prozesse des 17. Jahrhunderts mit zeitgenössischer Kunst.
  • Kostenlose Ausstellungen wie *WestFarbe* (2026) oder *Hidden Landscapes* (2022) verbinden Farbmalerei, Anthropozän-Diskurse und ortsspezifische Installationen.
  • Rollstuhlgerecht zugänglich mit barrierefreiem Zugang, Parkplatz und WC – das Kunsthaus fördert partizipative Formate wie *SOUNDSEEING* oder *Full House*-Projekte.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität einen ungehinderten Eintritt ins Kunsthaus.
  • Ein rollstuhlgerechter Parkplatz direkt am Gelände erleichtert die Anreise für alle Gäste mit Mobilitätseinschränkungen.
  • Das rollstuhlgerechte WC bietet behindertengerechte Sanitäranlagen für einen komfortablen Aufenthalt während des Besuchs.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Kunsthaus Kloster Gravenhorst Hörstel – Kulturdenkmal

Das DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst in Hörstel ist ein lebendiges Kulturzentrum, das Kunst, Geschichte und regionale Identität auf einzigartige Weise verbindet. Gegründet in den Räumen eines ehemaligen Klosters, bietet das Haus seit Jahrzehnten einen Raum für zeitgenössische Ausstellungen, kreative Workshops und interaktive Projekte. Als „Denk-Mal-Atelier“ lädt es Besucher ein, Kunst nicht nur zu betrachten, sondern aktiv zu erleben – sei es durch Mitmach-Installationen, Führungen oder künstlerische Formate wie die Reihe „SOUNDSEEING“ oder die Sommerateliers.

Besonders bekannt ist das DA, Kunsthaus für seine thematischen Gemeinschaftsausstellungen, die oft gesellschaftliche Fragen aufgreifen. Beispiele wie *„Hidden Landscapes“* oder *„[intimacy] – Von Menschen und Orten“* zeigen, wie Kunst und Natur, individuelle und kollektive Erfahrungen in Dialog treten. Die Ausstellung *„WestFarbe“* etwa widmet sich der Farbmalerei und ihrer kulturellen Deutung, während historische Präsentationen wie *„Holzzeit in Gravenhorst“* die Nutzung des Waldes als kulturelles und wirtschaftliches Gut erkunden – etwa durch archäologische Funde wie restaurierte Keramik oder Glasreste aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

Das Begleitprogramm ist so vielfältig wie die Ausstellungen selbst: Führungen durch die Ausstellungen, Workshops für alle Altersgruppen, Exkursionen oder künstlerische Projekte wie *„playground“* oder *„taNDem“* (ein deutsch-niederländisches Projekt) fördern die aktive Auseinandersetzung mit Kunst. Besonders Familien und Schulen profitieren von speziellen Angeboten, die Geschichte und Moderne verbinden – etwa durch spielerische Führungen oder pädagogische Workshops. Auch das Café Clara bietet eine gemütliche Einkehr mit regionalem Flair.

Barrierefreiheit steht im Fokus: Rollstuhlgerechter Zugang, Parkplätze und Toiletten machen das Kunsthaus für alle zugänglich. Als Partner des Fördervereins und der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung verbindet das DA, Kunsthaus lokale Tradition mit internationaler Kunstszene. Ob als Ort der Reflexion, des Spiels oder der Begegnung – hier wird Kultur erlebbar, ohne Eintrittsgeld.

Das DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst ist mehr als eine Sehenswürdigkeit: Es ist ein Ort des Austauschs, der Neugier und der kreativen Entfaltung. Wer hier vorbeikommt, findet nicht nur Ausstellungen, sondern ein lebendiges Stück Kulturlandschaft, das Geschichte und Gegenwart verbindet – und zum Mitdenken einlädt.

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