Denkmal/Gedenkstätte

Kreuzigungsgruppe

36145 Hofbieber

Highlights

  • Die Kreuzigungsgruppe auf der Milseburg stammt aus dem Jahr 1756.
  • Sie steht südwestlich der Wasserkuppe und bietet einen der besten Ausblicke in die Rhön.
  • Der markante Felsenberg ist auch durch seine keltischen Ringwallanlagen bekannt.

Tipps

  • Festes Schuhwerk ist für den steilen Aufstieg zur Kreuzigungsgruppe unerlässlich.
  • Die Rundwanderung ab Fuldaer Haus bietet neben keltischen Sehenswürdigkeiten auch schöne Ausblicke.
  • Ein alter Eisenbahntunnel unter der Milseburg kann im Sommer radelnd erkundet werden.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Kreuzigungsgruppe

Die Kreuzigungsgruppe auf der Milseburg bei Hofbieber ist eine historische Sehenswürdigkeit im Landkreis Fulda in Hessen. Sie thront auf einem der markantesten Berge der Rhön, der wegen seiner besonderen Form und steilen Felsen auch als „Perle der Rhön“ bekannt ist. Die Gruppe selbst stammt aus dem 18. Jahrhundert und zählt zu den bedeutenden kulturellen Denkmälern der Region. Aufgrund ihrer Höhe von etwa 835 Metern bietet sie nicht nur einen beeindruckenden künstlerischen, sondern auch landschaftlichen Reiz.

Vom Gipfel der Milseburg aus erstreckt sich eine weiträumige Rundsicht über die Rhön. Die Kreuzigungsgruppe wird dabei zum zentralen Motiv einer Aussicht, die sowohl Wanderer als auch Kulturinteressierte anzieht. Die Süd- bis Ostseite des Berges fällt steil ab und kontrastiert mit dem bewaldeten Rest des Berges. Diese karge, felsige Landschaft trägt zur besonderen Atmosphäre des Ortes bei. Die Gruppe selbst ist Teil einer langen kulturellen und religiösen Tradition, die bis in die Keltenzeit zurückreicht.

Die Milseburg war einst eine keltische Hochburg, was sich noch heute an den erhaltenen Ringwallanlagen und den Überresten eines keltischen Dorfes am Fuße des Berges erkennen lässt. Ein Keltenlehrpfad umgibt den Berg und vermittelt auf informativen Tafeln Wissen über das Leben und die Bräuche der Kelten. Auch die Sage vom Riesen Mils, der angeblich unter dem Berg begraben liegt, gehört zur erzählten Geschichte des Ortes. Die Sage verbindet sich mit der Erinnerung an den Heiligen Gangolf, dem eine Kapelle am Gipfel gewidmet war.

Der Aufstieg zur Kreuzigungsgruppe ist anspruchsvoll, jedoch wegen der Panoramaaussicht und der kulturellen Bedeutung des Ortes. Wanderer berichten von einem überraschend schönen Ausblick, der sich je nach Jahreszeit verändert. Einige nutzen den nahegelegenen Parkplatz Danzwiesen, um den Weg zum Gipfel zu beginnen. Radfahrer können zudem einen ehemaligen Eisenbahntunnel unter dem Berg nutzen, der im Sommer befahren werden kann. Im Winter dient der Tunnel als Fledermausrefugium und ist geschlossen.

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