Kirche/Kloster

St. Josef Kirche

Pfarrer-Andrä-Straße 3, 85664 Hohenlinden-Niederkaging

Highlights

  • Die Pfarrkirche St. Josef in Hohenlinden wurde 1901 bis 1903 im neugotischen Stil erbaut.
  • Sie entstand durch Umbau und Erweiterung der bestehenden Kirchenanlage im Zuge der Pfarreigründung 1827.
  • Der Nadelturm der St. Josef-Kirche prägt seit 1903 das Ortsbild von Hohenlinden.

Tipps

  • Die St. Josef Kirche in Hohenlinden ist ein neugotisches Bauwerk mit beeindruckenden Altären und bunten Glasfenstern, das 2018 umfassend renoviert wurde.
  • Die Kirche läutet regelmäßig alle 15 Minuten, was Besucherinnen und Besuchern besonders in den Abend- und Nachtstunden auffallen kann.
  • In der Nähe befinden sich weitere historische Kirchen des Pfarrverbands, die sich ebenfalls lohnen einen Besuch.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über St. Josef Kirche

Die St. Josef Kirche in Hohenlinden-Niederkaging zählt zu den sakralen Bauwerken im bayerischen Landkreis Ebersberg. Die neugotische Pfarrkirche wurde Anfang des 20. Jahrhunderts nach Entwürfen des Münchner Architekten Hans Schurr errichtet und prägt seitdem das Ortsbild. Neben dem nadelförmigen Turm der St. Josef Kirche ragt in Hohenlinden auch der Zwiebelturm der Marienkirche Mariä Heimsuchung empor, die ebenfalls zum Pfarrverbund gehört. Beide Türme prägen seit über einem Jahrhundert das Stadtbild von Hohenlinden.

Die Kirche entstand als Gemeinschaftsprojekt namhafter Münchner Baumeister, Künstler und Kunstwerkstätten der Zeit um 1900 und repräsentiert somit den kirchlichen Kunststil jener Epoche. Innenräume und Ausstattung wurden mehrfach renoviert, zuletzt umfassend im Jahr 2018. Besonders erwähnenswert sind der imposante Hauptaltar sowie die zwei Seitenaltäre, die kunstvoll gestaltet wurden. Auch die bunten Glasfenster tragen zur besonderen Atmosphäre bei und zeugen von hoher handwerklicher Qualität.

Die St. Josef Kirche ist Teil der Pfarrei Hohenlinden, die ursprünglich im Jahr 1827 durch die Umstrukturierung des kirchlichen Benefizwesens gegründet wurde. Damals wurden ihr auch die Filialkirchen von Kronacker und Preisendorf zugeordnet. Die Kirche in Kronacker ist dem Hl. Johannes geweiht und wurde im Barockstil erbaut, während die Kirche in Preisendorf dem Hl. Stephanus gewidmet ist und ebenfalls eine mehrhundertjährige Geschichte aufweist.

Die Kirche gilt als gepflegtes und sehenswertes Bauwerk, das sowohl architektonisch als auch künstlerisch überzeugt. Gäste loben die Schönheit der Innenausstattung sowie die liebevolle Pflege des gesamten Kirchenareals. Allerdings wird wiederholt bemängelt, dass die Kirche regelmäßig zu bestimmten Tageszeiten Glockenschläge abgibt, die auch nachts zu hören sind und als störend empfunden werden.

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