Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt
Highlights
- Sie beherbergt ein Gnadenbild der Muttergottes und ist seit 1781 Standort der ältesten Bergwetterstation der Erde.
- Die Kirche wurde 1803 säkularisiert, später restauriert und bleibt heute Ziel zahlreicher Wallfahrer aus München und Umgebung.
Tipps
- Bei der Anreise über die kurvenreiche Bergstraße sollte die langsame Fahrt eingelegt werden, um die steile Strecke sicher zu meistern.
- Die Doppelkirche besteht aus der gotischen Gnadenkapelle und der barocken Wallfahrtskirche, beide lohnen eine Besichtigung.
- Ein Gang führt zur prunkvoll ausgestatteten Nebenkirche mit barockem Schmuck und wertvollen Holzarbeiten.
Eigenschaften
Ausflug zur Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Hohenpeißenberg
Die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt auf dem Hohenpeißenberg zählt zu den eindrucksvollsten sakralen Bauwerken Bayerns und ist ein bedeutendes Glaubens- und Kulturzentrum im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau. Auf rund 1.000 Metern Höhe thront sie über der Landschaft und bietet nicht nur einen atemberaubenden Rundblick, sondern auch eine tiefgründige spirituelle Atmosphäre. Die Kirche besteht aus einer Doppelkirche: der ursprünglichen Gnadenkapelle aus dem frühen 16. Jahrhundert und einem späteren barocken Anbau, der im frühen 17. Jahrhundert errichtet wurde. Beide Gebäude vereinen unterschiedliche Epochen und Stilrichtungen – vom spätgotischen Ursprung bis hin zum prächtigen Rokoko der Gnadenkapelle und dem barocken Schmuck der Wallfahrtskirche.
Die Wallfahrtsgeschichte begann mit einer hölzernen Muttergottesfigur, die aus der Schlosskapelle Schongau in die erste gemauerte Kapelle gebracht wurde. Bald etablierte sich hier eine lebendige Wallfahrtskultur, die bis heute anhält. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Anlage mehrfach umgestaltet und verschönert. Besonders im 18. Jahrhundert erhielt die Gnadenkapelle ihre prunkvolle Rokoko-Ausstattung mit kunstvollen Stuckaturen, Fresken und Bildhauerarbeiten, die von renommierten Künstlern des bayerischen Rokoko geschaffen wurden. Ein beeindruckendes Deckenfresko in der Gnadenkapelle zeigt die Übergabe der Wallfahrtsstätte an das Kloster Rottenbuch und unterstreicht die kulturelle wie religiöse Bedeutung des Ortes.
Die Kirche hat nicht nur glanzvolle Zeiten erlebt, sondern auch schwere Kapitel überstanden. Während des Zweiten Weltkriegs wurde sie 1945 durch ein Artilleriegeschoss beschädigt, was Fenster und den Hochaltar traf. Doch bereits wenige Jahre später erfolgte der Wiederaufbau. In den Jahren von 2006 bis 2012 wurde die Gnadenkapelle umfassend saniert und ihr ursprüngliches Erscheinungsbild aus dem 18. Jahrhundert weitgehend wiederhergestellt. Die aufwändige Restaurierung sicherte den Erhalt der kunstvollen Innenausstattung und der Fresken für zukünftige Generationen.
Heute ist die Wallfahrtskirche ein beliebtes Ziel für Pilger, Touristen und Naturliebhaber. Die Anfahrt über die kurvenreiche Bergstraße ist bereits ein Erlebnis für sich, das Radfahrer und Autofahrer gleichermaßen in seinen Bann zieht. Die Kirche selbst besticht durch ihre prachtvolle Innenausstattung, den reichhaltigen Schmuck aus Gold und kunstvollen Altären sowie durch die besondere Atmosphäre, die sowohl Gläubige als auch Besucher tief berührt. Hinzu kommt die besondere Lage des Hohenpeißenbergs, der nicht nur Wallfahrtsort, sondern auch Standort der ältesten Bergwetterstation der Welt ist – ein Ort, an dem Glaube und Wissenschaft seit Jahrhunderten aufeinandertreffen.
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Häufige Fragen zu Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt
Wo befindet sich die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt?
Quelle: wikipedia
Was ist das Patrozinium der Wallfahrtskirche?
Quelle: wikipedia
Welche besondere Rolle spielt die Gnadenkapelle?
Quelle: website
Seit wann besteht die Wallfahrt auf dem Hohen Peißenberg?
Quelle: wikipedia
Wie kann man die Wallfahrtskirche unterstützen?
Quelle: website