Wanderweg

Kleiner Halben

01848 Hohnstein

Highlights

  • Die Gautschgrotte liegt am Malerweg zwischen Großen und Kleinen Halben bei Hohnstein.
  • Sie ist eine etwa 40 m breite und 18 m hohe Schichtfugenhöhle im Brandgebiet.
  • Ein kleiner Bach bildet im Winter Eissäulen von bis zu 18 m Höhe in der Grotte.

Eigenschaften

Outdoor Ganzjährig

Über Kleiner Halben

Der Kleine Halben ist ein markanter Aussichtspunkt nahe der Stadt Hohnstein im sächsischen Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Er liegt am Malerweg, einem bekannten Wanderweg, der durch das Polenztal führt und sowohl landschaftliche Reize als auch historische Besonderheiten bietet. Der Ort ist leicht zu erreichen und zieht Besucher mit seiner unverstellten Natur und den vielfältigen Ausblicken an.

Vom Kleinen Halben aus eröffnet sich ein beeindruckender Rundblick, von dem aus unter anderem sowohl Burg Stolpen als auch Burg Hohnstein gleichzeitig einsehbar sind – eine seltene Perspektive, die von Gästen besonders geschätzt wird. Der Aufstieg ist nicht besonders anspruchsvoll, verläuft über einen kleinen Pfad und ist daher auch für wenig erfahrene Wanderer gut bewältigbar. Auf dem Weg nach oben führt der Weg an Koppeln vorbei und bietet immer wieder Einblicke in die reizvolle Umgebung.

In unmittelbarer Nähe befindet sich die Gautschgrotte, eine markante Schichtfugenhöhle westlich oberhalb des Polenztals. Vom Malerweg im sogenannten „Kalten Loch“ führt ein kleiner Pfad etwa 200 Meter zur Grotte. Diese Höhle, die den Abschluss des Tales bildet, ist etwa 40 Meter breit und 18 Meter hoch. Ein kleiner Bach tropft von oben herab und bildet im Winter Eissäulen von bis zu 18 Metern Höhe. In der Nähe gibt es zudem den Diebskeller, eine kleinere, zehn Meter tiefe Schichtfugenhöhle am Rand eines ehemaligen Steinbruchs.

Die Gautschgrotte ist nach dem Rechtsanwalt Karl Gautsch benannt, der sich um die Erforschung der Geschichte des Elbsandsteingebirges verdient gemacht hat. Eine Gedenkplatte erinnert an seine Beiträge. Die Grotte ist nicht nur ein geologisches, sondern auch ein historisches Zeugnis der Region. Im Jahr 2009 ereignete sich hier ein schwerer Unfall: Der bekannte Hohnsteiner Bergsteiger Matthias Gäbler verunglückte tödlich in der Höhle.

Mit einem Bewertungsdurchschnitt von 4,5 von 5 Sternen bei über 170 Bewertungen zählt der Kleine Halben zu den beliebten Naturzielen in der Umgebung von Hohnstein. Die Kombination aus leichtem Wanderweg, lohnenswerter Aussicht und der Nähe zu geologischen Besonderheiten wie der Gautschgrotte machen den Standort zu einem lohnenswerten Ziel für Naturliebhaber und Wanderbegeisterte.

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