Denkmal/Gedenkstätte

Stadtmuseum

Breite Str. 9, 49477 Ibbenbüren

Highlights

  • Das Stadtmuseum Ibbenbüren zeigt monatlich 30–40 historische Fotos aus über 40.000 Aufnahmen.
  • Ein behindertengerechter Zugang mit Schrägaufzug ermöglicht barrierefreien Zugang zum Museum.
  • Die Ausstellung ‚Milchbar, Nierentisch und Tütenlampen‘ beleuchtet Alltagskultur der 1950er Jahre.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang erfolgt über die Rückseite des Gebäudes mit einem Rollstuhlschrägaufzug für mobilitätseingeschränkte Besucher.
  • Die monatlich wechselnden Ausstellungen präsentieren ausgewählte historische Fotografien aus einer Sammlung von über 40.000 Aufnahmen.
  • Die thematische Schau zu den 1950er-Jahren zeigt Alltagsgegenstände wie Milchbars, Nierentische oder Tütenlampen und bietet Einblicke in die Epoche.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur & Denkmäler im Ibbenbürener Stadtmuseum

Das Stadtmuseum Ibbenbüren ist ein lebendiges Zeitfenster in die regionale Geschichte und Alltagskultur der Stadt. In einem denkmalgeschützten Gebäude bewahrt es über 40.000 historische Aufnahmen, von denen monatlich etwa 30 bis 40 Fotos besonders präsentiert werden. Besonders eindrucksvoll ist die Ausstellung zu den 1950er-Jahren, die mit Alltagsgegenständen wie „Milchbar“, „Nierentisch“ oder „Tütenlampen“ Erinnerungen an die Kindheit vieler Besucher weckt. Die Sammlung zeigt nicht nur die Entwicklung Ibbenbürens, sondern auch die gesellschaftlichen Veränderungen einer ganzen Epoche.

Ein besonderes Merkmal des Museums ist sein barrierefreier Zugang: Auf der Rückseite des Gebäudes führt ein Schrägaufzug mit Rollstuhlzugang zu den Ausstellungen. Allerdings ist der Innenraum aufgrund des Denkmalschutzes für größere elektrobetriebene Rollstühle nicht geeignet. Dennoch wurde ein behindertengerechtes WC eingerichtet, um die Zugänglichkeit für alle Besucher zu gewährleisten. Die Führung durch die Exponate erfolgt oft in Gruppen, wobei die Vielfalt der historischen Fotos und Gegenstände für jeden Interessierten spannende Einblicke bietet.

Die Geschichte des Museums ist eng mit der Entwicklung der Stadt verbunden. Bereits 1903 wurde in Ibbenbüren der Ortsverband des Deutschen Roten Kreuzes unter der Leitung eines Arztes gegründet – ein Zeichen für den frühen gesellschaftlichen Engagement in der Region. Nur wenige Jahre später, 1907, entstand in Laggenbeck die neoromanische Johanneskirche, ein weiteres historisches Juwel in der Nähe des Stadtmuseums. Beide Orte spiegeln die regionale Verbundenheit mit Tradition und Gemeinschaft wider, die auch im Stadtmuseum lebendig bleibt.

Ob als Zeitreise durch den Alltag vergangener Jahrzehnte oder als Entdeckung lokaler Schätze – das Stadtmuseum Ibbenbüren bietet Besuchern eine einzigartige Möglichkeit, die Geschichte der Stadt hautnah zu erleben. Die Kombination aus fotografischer Dokumentation, Alltagsgegenständen und historischer Architektur macht es zu einem besonderen Ausflugsziel für Kulturinteressierte. Besonders Familien und Geschichtsbegeisterte finden hier Anknüpfungspunkte für spannende Gespräche und Entdeckungen.

Mit seiner vielfältigen Sammlung und dem Engagement für Barrierefreiheit steht das Museum für alle offen, die mehr über Ibbenbürens Vergangenheit erfahren möchten. Die monatlich wechselnden Fotos und thematischen Schwerpunkte sorgen dafür, dass jeder Besuch neue Perspektiven eröffnet – sei es auf die Entwicklung der Stadt, die regionale Identität oder die Alltagskultur vergangener Zeiten.

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