Beuerbacher See
Highlights
- Der Beuerbacher See ist ein 1,8 Hektar großer Teich im Taunus zwischen Wallrabenstein, Beuerbach und Bechtheim.
- Er wird von Schornbach und Klingelbach gespeist und ist Lebensraum vieler Vögel, Fische und Amphibien.
- Das Gelände unterliegt Naturschutzvorgaben und dient als Erholungs- und Feuchtbiotopfläche.
Tipps
- Der Beuerbacher See liegt idyllisch inmitten des Taunus und bietet eine ruhige Umgebung für Spaziergänge.
- Ein gut ausgebauter Rundweg ermöglicht einen angenehmen Spaziergang um den See mit mehreren Rastmöglichkeiten.
- Aufgrund der vielfältigen Tierwelt eignet sich das Gelände besonders für Naturbeobachtungen entlang des Ufers.
Eigenschaften
Über Beuerbacher See
Der Beuerbacher See liegt im hessischen Hünstetten, einem Ort im Rheingau-Taunus-Kreis. Der rund 1,8 Hektar große See befindet sich inmitten eines Tales, umgeben von den Ortsteilen Wallrabenstein, Beuerbach und Bechtheim. Er entstand als Stauweiher und wird gespeist von den Bächen Schornbach und Klingelbach, die auch den Abfluss des Wassers übernehmen. Das Gewässer ist Teil eines Feuchtbiotops und unterliegt entsprechenden Naturschutzbestimmungen der Gemeinde Hünstetten. Ein Besuch ist möglich, wobei das Baden am See ausdrücklich untersagt ist.
Das Gelände rund um den Beuerbacher See bietet eine artenreiche Natur, die je nach Jahreszeit verschiedene Pflanzen- und Tierarten beherbergt. Zu den regelmäßig beobachteten Vogelarten zählen unter anderem Stockente, Kohlmeise, Amsel, Ringeltaube und Sumpfmeise. Im Frühjahr kehren Zugvögel wie die Nilgans zurück, während gelegentlich auch Greifvögel wie der Mäusebussard oder der Graureiher zu sehen sind. Auch einzelne Exemplare wie der Eisvogel wurden bereits registriert. Amphibien wie Erdkröten und Springfrösche sind typisch für die Region um den See.
Das Ufer des Sees ist von dichter Vegetation geprägt, die sich im Jahresverlauf farbenfroh verändert. Im Winter beginnt die Blüte mit der Gemeinen Hasel, gefolgt von Kornelkirsche und Hartriegel. Im Frühjahr und Sommer prägen verschiedene Baumarten wie Buche, Esche, Eiche sowie Sträucher wie Schlehe und Pfaffenhütchen das Landschaftsbild. Auch zahlreiche Stauden und Kräuter finden hier ihren Lebensraum – von Scharbockskraut und Buschwindröschen über Taubnessel und Vergissmeinnicht bis hin zu Wiesen-Klee und Brennnessel. Diese Vielfalt zieht zahlreiche Insekten an, darunter verschiedene Schmetterlinge, Libellen, Spinnen und Krebstiere.
Der Beuerbacher See ist ein ruhiger Ort, der sich gut für Spaziergänge eignet. Ein ausreichend großer Parkplatz direkt an der Einfahrt sorgt für gute Erreichbarkeit. Mehrere Bänke entlang des Ufers laden dazu ein, die ruhige Atmosphäre zu genießen. Besucher berichten von einer entspannten, oft menschenleeren Umgebung, besonders in den herbstlichen Monaten. Die Gemeinde hat den rechtlichen Rahmen geschaffen, um den Erholungscharakter des Sees zu sichern und gleichzeitig den Naturschutz zu gewährleisten. Eine wasserrechtliche Genehmigung sichert den Erhalt des Gewässers für den nächsten Jahrzehnte.