Corona Schröter
Highlights
- Corona Schröter starb 1802 in Ilmenau an Tuberkulose.
- Sie war Sängerin, Schauspielerin und Komponistin.
- In Ilmenau ist ihr Grab auf dem historischen Friedhof zu sehen.
Tipps
- Besucher können das historische Sächsische Hof in Ilmenau besichtigen, wo Corona Schröter 1802 verstarb.
- Das Grab von Corona Schröter befindet sich im historischen Friedhof von Ilmenau.
- In Ilmenau lohnt sich ein Besuch des Goethe-Hauses, das eng mit ihrem Leben verbunden ist.
Eigenschaften
Ausflug Kultur Denkmal Corona Schröter Ilmenau
Corona Elisabeth Wilhelmine Schröter zählt zu den bemerkenswerten Kulturpersönlichkeiten des 18. Jahrhunderts und ist eng mit der Geistesgeschichte Thüringens verbunden. Die Sängerin, Schauspielerin und Komponistin wurde im Jahr 1751 in Guben geboren und verstarb 1802 in Ilmenau, wo sie ihre letzte Ruhestätte fand. Ihr Leben verband sie auf vielfältige Weise mit der Blütezeit der Weimarer Klassik. In Ilmenau erinnert heute ihr Grab im historischen Teil des Friedhofs an ihre letzte Lebensstation. Die Stadt hat ihr zu Ehren auch eine Straße in der Südstadt gewidmet.
Ihre musikalische Ausbildung erhielt Corona Schröter in Leipzig, wo sie unter anderem von Johann Adam Hiller gefördert wurde. Schnell machte sie sich einen Namen als begabte Sopranistin und Schauspielerin. Auf Empfehlung von Johann Wolfgang von Goethe wurde sie Hofvokalistin und Kammersängerin in Weimar. Goethe, der von ihrer künstlerischen Ausstrahlung fasziniert war, setzte sie in mehreren seiner Werke als zentrale Darstellerin ein. So gab sie die erste Iphigenie in Goethes gleichnamigem Schauspiel und übernahm die Hauptrolle in seinem Singspiel „Die Fischerin“. In diesem Werk komponierte sie auch selbst Lieder, darunter eine frühe Vertonung des später weltberühmten Gedichts „Erlkönig“.
Corona Schröter war nicht nur auf der Bühne aktiv, sondern auch als Komponistin tätig. 1786 veröffentlichte sie eine Sammlung von 25 Liedern, die Zeugnis von ihrem musikalischen Schaffen gibt. Daneben zählte sie zu den Teilnehmerinnen der von Goethe geförderten Fürstlichen freien Zeichenschule in Weimar. Mit der Zeit zog sie sich jedoch zunehmend vom höfischen Leben zurück. Ihre letzten Lebensjahre verbrachte sie in Ilmenau, wo sie schließlich an Tuberkulose verstarb. Ihren Tod nahm unter anderem ihre langjährige Freundin Wilhelmine Probst wahr.
Ihr künstlerisches Erbe wird bis heute gepflegt. In Weimar führt der nach ihr benannte „Corona-Schröter-Weg“ durch den Park an der Ilm und führt direkt am Gartenhaus Goethes vorbei. Auch in Guben und Ilmenau erinnern Straßen und eine Grundschule in ihrer Geburtsstadt an ihre Bedeutung. Im Schlosspark Tiefurt ist zudem der Stein „Amor als Nachtigallenfütterer“ erhalten, den Goethe ihr zu Ehren stiftete. Zwar sind einige ihrer Denkmäler nicht mehr erhalten, doch 2012 wurde in Guben (heute Gubin, Polen) an der Stelle ihres Geburtshauses ein neuer Gedenkstein enthüllt.
Als Kulturdenkmal und Persönlichkeit der deutschen Klassik bietet der Gedenkort „Corona Schröter“ in Ilmenau Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, sich mit dem Leben und Wirken einer herausragenden Künstlerin zu beschäftigen. Ihr Grab auf dem Ilmenauer Friedhof ist nicht nur ein Zeugnis ihrer letzten Lebensjahre, sondern auch ein Ort der Begegnung mit der Kulturgeschichte Thüringens. Mit einer Bewertung von 4,5 von 5 Sternen bei über 1500 Bewertungen wird der Ort als lohnender kultureller Ausflugsziel empfohlen.
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Häufige Fragen zu Corona Schröter
Wer war Corona Schröter?
Quelle: wikipedia
Wann und wo wurde Corona Schröter geboren?
Quelle: wikipedia
Welche Rolle spielte Goethe in ihrem Leben?
Quelle: wikipedia
Wo ist Corona Schröter begraben?
Quelle: wikipedia
Welche Werke oder Errungenschaften hat sie hinterlassen?
Quelle: wikipedia