Ferdinandsstein HWN 16
Highlights
- Ferdinandsstein HWN 16 befindet sich in Abbenrode.
- Die Stempelstelle ist Teil der Harzer Wandernadel.
- Erreichbar über den Wegpunkt 16 im Harz.
Tipps
- Der Weg zum Ferdinandsstein ist teilweise eng und bewachsen, aber gut zu bewältigen – geeignet für Wanderer mit festem Schuhwerk.
- Auf halber Strecke lohnt eine Pause an der Stempelstelle mit Bank – der Blick ins Tal und zum Brocken ist lohnend.
- Trotz abgestorbener Bäume durch Hitzesommer ist die Aussicht von oben weiterhin sehenswert und die Natur erholungsfähig.
Eigenschaften
Über Ferdinandsstein HWN 16
Der Ferdinandsstein HWN 16 befindet sich in der Ortschaft Abbenrode im Landkreis Harz, Sachsen-Anhalt. Es handelt sich um eine markante Felsformation, die zu den geologischen Besonderheiten der Region zählt. Der Stein ist Teil des Harzer Berglands und bietet nicht nur aufgrund seiner natürlichen Form ein interessantes Ausflugsziel, sondern auch wegen seiner Lage mit Blick auf das Tal und den Brocken. Der Ort Abbenrode liegt am südöstlichen Rand des Nationalparks Harz, was die Umgebung zu einem Gebiet mit abwechslungsreicher Natur und vielfältigen Wanderwegen macht.
Der Standort ist als Stempelstelle innerhalb des Harzer Wandernadel-Projekts registriert und trägt die Nummer 16. Wandernde, die die Stempelkarte führen, können hier ihren Pass mit dem entsprechenden Stempel versehen. Am Punkt selbst gibt es eine Bank, die es erlaubt, kurz innezuhalten und die Aussicht zu genießen. Von dieser Höhe aus erstreckt sich ein Panoramablick, der sowohl das Tal unterhalb als auch den Brocken im Hintergrund gut sichtbar macht. Die Stelle ist besonders bei Wanderern beliebt, die von Ilsenburg aus aufbrechen, da die Distanz von etwa sieben Kilometern und rund 400 Höhenmetern eine anspruchsvolle, aber lohnende Route darstellt.
Der Weg zum Ferdinandsstein ist nicht offensichtlich ausgeschildert. Am Startpunkt finden sich keine Hinweisschilder, weshalb das Ziel oft nur durch gezielte Suche oder mithilfe digitaler Hilfsmittel gefunden wird. Der Anstieg verläuft auf einem schmalen Pfad, der stellenweise dicht bewachsen ist, jedoch gut begangen werden kann. In den letzten Jahren hat der Baumbestand im Umfeld des Standorts gelitten. Die heißen Sommer haben Spuren hinterlassen, und viele Bäume sind abgestorben. Dennoch zeigt sich die Natur allmählich erholt, und vereinzelt grünen sich neue Pflanzen am Hang.
Die Felsformation selbst ist nicht groß, aber durch ihre markante Form und die Lage im Landschaftsbild leicht zu erkennen. Sie dient als Orientierungspunkt für Wanderer und bietet gleichzeitig eine ruhige Stelle, um innezuhalten. Die Stempelstelle ist einfach gehalten, passt sich jedoch gut in das natürliche Umfeld ein. Die Kombination aus geologischem Interesse, Wanderfreude und dem Reiz einer nicht alltäglichen Entdeckung macht den Ferdinandsstein zu einem lohnenden Abstecher für Natur- und Kulturinteressierte in der Region.