Kirche/Kloster

Kammerberg

Schloßstraße 26, 38871 Ilsenburg (Harz)

Highlights

  • Kammerberg in Ilsenburg (Harz) ist Teil des Klosterareals an der Straße der Romanik.
  • Das Gelände beherbergt romanische Bauwerke mit über 1000 Jahren Geschichte.
  • Neben Kulturveranstaltungen gibt es Ausstellungen und einen Landschaftspark zu entdecken.

Tipps

  • Das Kloster Ilsenburg liegt an der Straße der Romanik und ist über den Schlosshof erreichbar.
  • Im Areal befinden sich romanische Bauwerke sowie ein englischer Landschaftspark mit Fischteichen.
  • Führungen sind möglich, der Klosterladen hat freitags und samstags geöffnet.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über Kammerberg

Der Kammerberg in Ilsenburg im Landkreis Harz ist ein bedeutender kultureller und sakraler Ausflugsort inmitten des Harzes. Hier thront das ehemalige Benediktinerkloster Ilsenburg, das heute als Ort der Kunst, Kultur und Geschichte erlebbar ist. Umgeben von einem großzügigen Landschaftspark liegt das Kloster am Eingang zum malerischen Ilsetal und zählt zu den eindrucksvollsten romanischen Bauwerken der Region. Die Anlage ist Teil der „Straße der Romanik“ und lädt Wanderer und Kulturliebhaber gleichermaßen ein, die über den Klosterwanderweg unter anderem auch Stempel für ihre Sammlung erhalten können.

Die Baudenkmäler des Klosters zeugen von einer reichen Geschichte: Die Reste der romanischen Basilika aus dem 11. Jahrhundert sowie die im frühen 12. Jahrhundert errichtete Klausur gehören zu den schönsten erhaltenen romanischen Innenräumen im Harz. Räume wie das Refektorium, der Gartensaal, der Kapitelsaal und der Brüdersaal sind nicht nur architektonische Highlights, sondern auch Schauplätze für regelmäßig stattfindende Konzerte, Vorträge und Lesungen. Im ehemaligen Dormitorium finden wechselnde Ausstellungen moderner Kunst und Fotografie statt, darunter auch die aktuelle Schau „VERGÄNGLICHKEIT“ des Fotoclubs Ilsenburg.

Auch das 19. Jahrhundert geprägte Schloss auf dem Gelände wird schrittweise restauriert. Zukünftig soll die obere Etage als Kunstgalerie genutzt werden, die Werke von Künstlern zeigt, die sich mit der Harzer Landschaft auseinandergesetzt haben – darunter besonders das Malerehepaar Elise und Georg-Heinrich Crola. Im Erdgeschoss des Schlosses wird wieder das „Café im Schloss“ eröffnen. Ein Modell zur „Straße der Romanik“ sowie eine kleine Ausstellung zur Klostergeschichte ergänzen das kulturelle Angebot auf dem Gelände.

Das Areal ist über den Schlosshof zugänglich. Links erstrecken sich die imposanten Ruinen der romanischen Klosterbauten, rechts das barocke Gästehaus und das Schloss. Der umliegende englische Landschaftspark mit den historischen Fischteichen lädt zum Verweilen ein. Zahlreiche Veranstaltungen wie Kammerkonzerte, „Gespräche am Kamin“ oder literarisch-kulinarische Abende unterstreichen den lebendigen Umgang mit der Geschichte des Ortes. Für Besucher stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung, und im Klosterladen können regionale Produkte und kunsthandwerkliche Erzeugnisse erworben werden.

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