Denkmal/Gedenkstätte

Ritterstein 68 "General v. Pfau"

76857 Ramberg

Highlights

  • Ritterstein 68 "General v. Pfau" liegt auf dem 444 Meter hohen Schlossberg bei Ramberg.
  • Die Burg wurde im 12. Jahrhundert als Reichsburg unter den Staufern gegründet.
  • 1525 wurde die Burg im Bauernkrieg ausgebrannt und später nicht wieder bewohnt.

Tipps

  • Die Burgruine bietet mehrere Zugänge, darunter einen begehbaren Keller und eine malerische Aussicht über die Region.
  • Gut zu erreichen mit dem Auto, die letzten Meter lassen sich bequem zu Fuß auf Waldwegen zurücklegen.
  • Auf der Anlage befindet sich eine Burgschänke mit Spielplatz, öffnungszeiten bitte vorab recherchieren.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Ausflug Kultur Denkmal Ritterstein 68 "General v. Pfau" Ramberg

Der Ritterstein 68 „General v. Pfau“ befindet sich im ortsgemeindlichen Bereich von Ramberg im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Diese historische Burgruine thront auf dem rund 444 Meter hohen Schlossberg, etwa 1,5 Kilometer nordwestlich des Ortskerns von Ramberg. Die landschaftliche Lage bietet nicht nur eine eindrucksvolle Kulisse, sondern auch einen Panoramablick, von dem aus unter anderem die Ruinen von Scharfenberg, Anebos sowie die markante Burg Trifels über die Region zu sehen sind.

Die Geschichte der Burg reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück, als sie vermutlich als Reichsburg unter den Staufern errichtet wurde. Nachgewiesenermaßen wirkten die Reichsministerialen ab dem späten 12. Jahrhundert hier, später übernahmen die Herren von Ramberg die Burg und behielten über Jahrhunderte hinweg Einfluss im pfälzischen Niederadel. Im Laufe der Zeit wechselte der Besitz mehrfach: Im 16. Jahrhundert gelangte die Burg zunächst an die Dalberger und später durch Kauf an die Grafen von Löwenstein-Scharfeneck. Mehrfach beschädigt, unter anderem während des Bauernkriegs und durch einen Blitzschlag, wurde sie zeitweise wieder aufgebaut, ehe sie nach dem Dreißigjährigen Krieg allmählich in Verfall geriet. Im 18. Jahrhundert diente sie sogar als Steinbruch.

Die Bausubstanz der heutigen Ruine zeigt deutlich die Entwicklung verschiedener Bauabschnitte. Die Oberburg, die auf einem künstlich abgeschrägten Felsklotz errichtet wurde, bildet den Kern der Anlage. Ihre mächtige Schildmauer im Norden, bis zu 20 Meter hoch, sicherte die Angriffsseite. Südlich lehnte sich das sechseckige Wohngebäude mit polygonalem Grundriss an die Mauer an. Ein Brunnen innerhalb der Burg ist heute teilweise freigelegt. Die Treppenanlage im Südwesten führt zum Eingang, während im Südosten ein Felsenkeller mit Zisterne und Felssäulen erhalten geblieben ist. Obwohl von der Unterburg und Vorburg heute kaum noch Mauerreste existieren, deuten Balkenlöcher und Treppenstufen auf ehemalige Bauten hin. Nördlich der Anlage verläuft der Halsgraben, der einst als zusätzliche Verteidigungslinie diente.

Heute ist der Ritterstein 68 „General v. Pfau“ eine beliebte Ausflugsdestination für Besucher, die sowohl Geschichte als auch Natur schätzen. Die gut erreichbare Ruine lädt mit ihren Sitzgelegenheiten und dem begehbaren Keller zu einem längeren Verweilen ein. Ein Spaziergang durch den umliegenden Wald führt angenehm zur Burg und ergänzt den Besuch landschaftlich. Für Familien gibt es zudem eine Burgschänke mit Spielplatz in unmittelbarer Nähe. Mit einer Bewertung von 4,6 von 5 Sternen bei über 400 Bewertungen zählt die Burgruine zu den besonders sehenswerten Kulturdenkmälern der Region.

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Häufige Fragen zu Ritterstein 68 "General v. Pfau"

Wo befindet sich die Burg Ramberg?
Die Burg Ramberg liegt auf dem 444 Meter hohen Schlossberg, etwa 1,5 Kilometer nordwestlich des Dorfes Ramberg. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Wann wurde die Burg Ramberg erstmals erbaut?
Die Burg wurde vermutlich im 12. Jahrhundert als Reichsburg unter den Staufern gegründet. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Welche Familie besaß die Burg Ramberg vor den Dalbergern?
Die Burg wurde bis 1519 von der Familie der Ramburger besessen, bevor Hans von Ramburg sie an die Dalberger verkaufte. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Was geschah mit der Burg während des Bauernkriegs?
Während des Bauernkriegs wurde die Burg 1525 von einem Kolbenhaufen ausgebrannt. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Welche baugeschichtlichen Besonderheiten hat die Oberburg?
Die Oberburg steht auf einem künstlich abgeschrägten Felsklotz und verfügt über eine mächtige Schildmauer im Norden sowie ein sechseckiges Wohngebäude. Stand Juni 2026.

Quelle: website