Trödelmarkt
Highlights
- Der Trödelmarkt in Nürnberg liegt auf einer Insel in der Pegnitz zwischen Maxbrücke und Fleischbrücke.
- Ursprünglich Säumarkt genannt, wurde er 1809/1810 in Trödelmarkt umbenannt.
- Seit 2001 ist der Markt Spielstätte beim Bardentreffen.
Tipps
- Anreise am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Hauptbahnhof oder U-Bahnhof Lorenzkirche.
- Platzkarten für Händler nur im Vorverkauf online reservieren, telefonische Buchung nicht möglich.
- Kinder und Jugendliche dürfen ohne Anmeldung in speziellen Zonen am Schmuckhof, Fünferplatz und vor der Frauenkirche verkaufen.
Eigenschaften
Trödelmarkt Nürnberg: Kultur und Denkmäler entdecken
Der Trödelmarkt in Nürnberg ist ein historisch gewachsener Platz in der westlichen Altstadt, der auf der Trödelmarktinsel in der Pegnitz liegt. Diese Insel befindet sich zwischen der Maxbrücke und der Fleischbrücke und ist über mehrere Brücken mit dem Festland verbunden, darunter die Karlsbrücke, der Henkersteg im Südwesten und der Schleifersteg im Nordosten. Im Nordwesten führt zusätzlich eine Brücke zum Henkerturm, in dem eine rechtsgeschichtliche Ausstellung über das Leben und die Arbeit des Henkers untergebracht ist.
Die Geschichte des Trödelmarkts reicht weit zurück. Bereits im Mittelalter wurde hier ein Markt abgehalten, zunächst als Säumarkt, auf dem Schweine gehandelt wurden. Im Jahr 1444 entstand auf der Insel das sogenannte Kleine Fleischhaus mit zahlreichen Fleischbänken. Ab dem 16. Jahrhundert entwickelte sich der Platz zunehmend zu einem Treffpunkt für den Handel mit gebrauchten und alten Gegenständen, was schließlich zur Umbenennung in „Trödelmarkt“ im frühen 19. Jahrhundert führte. Eine charakteristische Markthalle, die 1895 bis 1897 errichtet wurde, ersetzte das Fleischhaus und prägte das Erscheinungsbild des Platzes, bis sie im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Bei der Wiederherstellung nach dem Krieg wurde versucht, die ursprüngliche Baustruktur nachzuempfinden.
Heute ist der Trödelmarkt ein beliebtes Ausflugsziel und beherbergt regelmäßig den Nürnberger Trempelmarkt, einen der größten Flohmärkte in Bayern. An rund 600 Ständen bieten professionelle Händler und private Anbieter ihre Waren an – von Antiquitäten über Vintage-Kleidung bis hin zu Sammlerstücken. Besucherströme von bis zu 200.000 Menschen machen den Markt zu einem der bedeutendsten Trödelmärkte der Region. Der Markt findet zweimal jährlich statt, im Frühling und im Herbst, und zieht sowohl Einheimische als auch Touristen in die historische Altstadt. Seit 2001 dient der Trödelmarkt zudem als Spielstätte beim internationalen Bardentreffen.
Besondere Aufmerksamkeit genießt die Integration von Kindern und Jugendlichen: In speziellen Kindertrempelzonen dürfen junge Menschen ohne Voranmeldung auf jeweils einem Quadratmeter ihre eigenen Gegenstände wie Spielzeug oder Kleidung verkaufen. In jüngster Zeit wurde zudem eine dritte Zone an zentraler Stelle vor der Frauenkirche eingerichtet. Der gesamte Markt ist barrierefrei erreichbar, wenngleich einige Bereiche aufgrund des historischen Pflasters oder leichter Anstiege Einschränkungen mit sich bringen können.
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Häufige Fragen zu Trödelmarkt
Wo befindet sich der Trödelmarkt in Nürnberg?
Quelle: wikipedia
Wann findet der Nürnberger Trempelmarkt 2026 statt?
Quelle: website
Wie viele Stände gibt es auf dem Trempelmarkt?
Quelle: website
Können Kinder und Jugendliche beim Trempelmarkt etwas verkaufen?
Quelle: website
Was darf man auf dem Trempelmarkt verkaufen?
Quelle: website