Marlene Gmelin
Highlights
- Marlene Gmelin (1953) leitet mit ihrem Partner die KunstForm Marionette, die professionelle Marionetten herstellt und Kurse anbietet.
- 2023 uraufgeführt ihr Theaterstück « ~ °C + Ein paar Grad plus – die Klimakonferenz» als Gemeinschaftsprojekt mit Amateur-Marionettenspieler:innen.
- 2022 zeigte das Hällisch-Fränkische Museum ihre Sonderausstellung «Kunstform Marionette» mit Werken der Ingelfinger Manufaktur.
Tipps
- Die Ausstellungen präsentieren handgefertigte Marionetten als Teil der zeitgenössischen Kunst und zeigen deren handwerkliche Vielfalt.
- Ein Besuch der Werkstatt ermöglicht Einblicke in den Bauprozess professioneller Marionetten und deren technische Details.
- Die Kurse vermitteln Grundlagen des Marionettenspiels und richten sich an Anfänger sowie Interessierte ohne Vorkenntnisse.
Eigenschaften
Kultur & Theater in Ingelfingen: Marlene Gmelin
In Ingelfingen hat sich die Künstlerin und Marionettenspielerin Marlene Gmelin einen Namen als leidenschaftliche Förderin des Marionettenspiels gemacht. Gemeinsam mit ihrem Partner, dem Marionettenbildner und -spieler, pflegen sie seit Jahrzehnten diese einzigartige Kunstform und setzen sich für ihre Weiterentwicklung ein. Ihr Werk ist geprägt von handwerklicher Präzision und künstlerischem Engagement – sie bauen selbstständig professionelle Marionetten an, die sowohl für Theateraufführungen als auch für Privatpersonen und Vereine geeignet sind.
Ein zentrales Anliegen der beiden ist die Vermittlung von Wissen und Technik rund um das Marionettenspiel. Neben der Herstellung von Figuren bieten sie regelmäßig Kurse an, in denen Interessierte das Handwerk der Marionettenführung erlernen können. Diese Angebote richten sich an Anfänger wie Fortgeschrittene und zeigen, wie vielseitig und zugänglich diese Kunstform sein kann. Ergänzend dazu erschien ein eigenes Buch, das Einblicke in die Geschichte, die Technik und die kreative Vielfalt der Marionette gibt.
Die künstlerische Arbeit von Marlene Gmelin und ihrem Partner reicht weit über die Werkstatt hinaus. Ihre Marionetten wurden bereits in Ausstellungen im Bereich Kunst und Kunsthandwerk präsentiert, darunter eine bedeutende Sonderausstellung im Hällisch-Fränkischen Museum in Schwäbisch Hall. Zudem setzen sie sich mit gesellschaftlich relevanten Themen auseinander – so entstand etwa das Theaterprojekt *„Ein paar Grad plus – die Klimakonferenz“*, eine Uraufführung mit Amateur-Marionettenspielerinnen und -spielern, die auf dem Kinderfilmfestival *„Goldener Spatz“* gezeigt wurde.
Seit der Gründung des Vereins *KunstForm Marionette* im Jahr 2018 arbeiten sie daran, das Marionettenspiel als lebendige Kunstform zu etablieren. Ob durch handwerkliche Meisterleistungen, pädagogische Angebote oder künstlerische Projekte – ihr Engagement zeigt, wie viel Potenzial in dieser traditionellen Spielart steckt. Wer sich für das Marionettenspiel begeistert oder selbst ausprobieren möchte, findet bei Marlene Gmelin und ihrem Team eine inspirierende Anlaufstelle.