Baukunstarchiv NRW
Highlights
- Das Baukunstarchiv NRW archiviert Nachlässe zu Architektur, Ingenieurbau und Städtebau in NRW – zentral für baukulturelle Forschung.
- Rollstuhlgerechter Zugang und WC ermöglichen barrierefreien Besuch der Ausstellungen und Dauerpräsentationen.
- Aktuelle Schwerpunkte: Dokumentation gefährdeter Baukultur (z. B. Ukraine) und interdisziplinäre Dialogformate mit TU Dortmund.
Tipps
- Der rollstuhlgerechte Zugang ermöglicht einen ungehinderten Eintritt in das Gebäude des Baukunstarchivs NRW.
- Barrierefreie Toiletten stehen für Besucher mit eingeschränkter Mobilität zur Verfügung.
- Die aktuelle Ausstellung ‚Under Broken Skies‘ thematisiert durch Fotografien und Archivmaterial die bedrohliche Situation der ukrainischen Baukultur.
Eigenschaften
Baukunstarchiv NRW: Kultur & Architektur in Dortmund-Innenstadt-West
Das Baukunstarchiv NRW in der Dortmunder Innenstadt-West ist eine bedeutende Einrichtung zur Archivierung und Präsentation nordrhein-westfälischer Baukultur. Als zentrale Anlaufstelle für Architektur, Stadt- und Ingenieurbaukunst verbindet es wissenschaftliche Arbeit mit öffentlichem Dialog. Im historischen Gebäude des ehemaligen „Museums am Ostwall“ – einem denkmalgeschützten Bauwerk aus dem frühen 20. Jahrhundert – finden Ausstellungen, Diskussionen und Seminare statt, die das Bewahren, Erforschen und Ausstellen baukultureller Schätze in den Mittelpunkt stellen.
Das Archiv sichert Nachlässe aus den Bereichen Architektur, Innen- und Landschaftsarchitektur sowie Ingenieurbau und arbeitet eng mit der Technischen Universität Dortmund zusammen. Durch die Bereitstellung des „Archivs für Architektur- und Ingenieurbaukunst“ (A:AI) wird ein einzigartiger Fundus an historischen Plänen, Modellen und Fotografien zugänglich gemacht. Besonders hervorzuheben ist der erhaltene Lichthof des ehemaligen Museums – ein seltener Zeuge der Kaiserzeit in Dortmund, der heute als zentraler Raum für Ausstellungen dient.
Das Programm des Baukunstarchivs reicht von temporären Ausstellungen wie „Under Broken Skies“ (mit Aufnahmen aus Kriegsgebieten) bis zu digitalen Projekten wie „Stadt_Bauten_Ruhr“, das die Identität des Ruhrgebiets durch öffentliche Bauten erkundet. Auch aktuelle Themen wie der Schutz gefährdeter Baukultur – etwa durch die Ausstellung „Save Ukrainian Heritage“ – zeigen die internationale Ausrichtung der Einrichtung. Der Förderverein und die Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutscher Architekten sowie der Architektenkammer NRW stärken die baukulturelle Vernetzung im Land.
Mit rollstuhlgerechtem Zugang und barrierefreien Sanitäranlagen ist das Baukunstarchiv NRW für alle Besucher zugänglich. Es lädt dazu ein, die Geschichte und Gegenwart des Bauens zu entdecken – von historischen Meisterwerken bis zu aktuellen Debatten über Stadtentwicklung. Ob als Ort der Forschung oder als Plattform für baukulturellen Austausch: Das Archiv ist ein lebendiger Beitrag zur Bewahrung des architektonischen Erbes Nordrhein-Westfalens.
Besucher können sich durch wechselnde Ausstellungen, digitale Angebote und Publikationen ein Bild von der Vielfalt der regionalen Baukultur machen. Ob durch die Auseinandersetzung mit historischen Gebäuden oder zeitgenössischen Projekten – das Baukunstarchiv NRW verbindet Tradition und Innovation und bleibt damit ein zentraler Ort für alle, die sich für Architektur und Stadtgestaltung interessieren.