Schlosspavillon
Highlights
- Das denkmalgeschützte Gebäude dient heute als Galerie für zeitgenössische Kunst und befindet sich im historischen Schlosspark.
- Zwischen 1950 und 1975 nutzte die evangelische Gemeinde den Pavillon als Kirchenraum, danach wurde er saniert und unterkellert.
Tipps
- Kleine, aber feine Ausstellungen zeitgenössischer Kunst im barocken Schlosspavillon im Schlosspark Ismaning.
- Der Eintritt ist kostenlos, der Pavillon ist leicht zu Fuß vom Schlossmuseum und Kallmann-Museum zu erreichen.
- Im August präsentieren Kunststudenten ihre Werke, teilweise käuflich zu erwerben.
Eigenschaften
Über Schlosspavillon
Der Schlosspavillon in Ismaning ist ein denkmalgeschütztes Gebäude im Schlosspark der Gemeinde und beherbergt heute eine Galerie für zeitgenössische Kunst. Der Pavillon wurde ursprünglich um 1730 als barockes Lustschlösschen für den Freisinger Fürstbischof Johann Theodor errichtet. Wahrscheinlich entwarf ihn François de Cuvilliés, der auch für das Cuvilliés-Theater in München verantwortlich war. Der Pavillon dient heute als kultureller Ausstellungsraum und steht in unmittelbarer Nähe zum Schlossmuseum sowie zum Kallmann-Museum.
Das Gebäude besteht aus einem achteckigen Mittelsaal, der von zwei rechteckigen Seitenflügeln flankiert wird. Über dem Eingang ziert ein Dreiecksgiebel mit einem lateinischen Zitat des römischen Dichters Horaz: „BEATUS ILLE, QUI PROCUL NEGOTIIS“ – „Glücklich jener, der fern von den Geschäften“. Im 19. Jahrhundert wurde der Pavillon vom Münchener Architekten Jean Baptiste Métivier im Stil des Klassizismus umgestaltet und diente damals als Billardsalon. Zwischen den Jahren 1950 und 1975 wurde das Gebäude von der evangelischen Gemeinde als Kirchenraum genutzt, bevor es in den Jahren 1981 und 1982 umfassend saniert und unterkellert wurde.
Seit 1982 fungiert der Schlosspavillon als Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst. Die Galerie wird von der Gemeinde Ismaning betrieben und zeigt in Zusammenarbeit mit dem Kallmann-Museum wechselnde Ausstellungen. Die Besucher*innen erhalten in der Regel gut vorbereitete Ausstellungsunterlagen. Der Eintritt ist frei, und die Ausstellungen bieten regelmäßig Werke regionaler und überregionaler Künstler*innen, darunter auch Kunststudent*innen, die ihre Arbeiten präsentieren dürfen. Die Atmosphäre des kleinen, denkmalgeschützten Gebäudes im historischen Park trägt zur besonderen Stimmung bei.
Besucher loben die freundliche Betreuung durch das Personal sowie die elegante und ansprechende Gestaltung der Ausstellungsfläche. Obwohl klein, wirkt der Raum stets liebevoll arrangiert und lädt sowohl zur Besichtigung als auch zur Begegnung mit zeitgenössischer Kunst ein. Der angrenzende Park ergänzt das Angebot und lädt zur Verweildauer ein. Mit einem Bewertungsdurchschnitt von 4,60 von 5 Sternen bei 25 Bewertungen spiegelt die Resonanz der Besucher*innen die hohe Qualität und das positive Erlebnis wider.