Denkmal/Gedenkstätte

Grenzstein auf dem Brandkopf

83676 Jachenau

Highlights

  • Der Brandkopf ragt mit 1151 Metern über dem Jachental auf und besteht aus festem Plattenkalk.
  • Auf seinem Ostgipfel steht seit 1584 ein Grenzstein mit Wappen beider Fürstenhäuser.
  • Die historische Grenze verläuft noch heute zwischen den Bistümern Augsburg und München-Freising.

Tipps

  • Aufstieg über die Jennerbahn bietet einen abwechslungsreichen Weg durch den Wald mit schönen Ausblicken.
  • Aussichtsplattform ideal bei klarem Wetter für Panoramablicke auf Watzmann, Jenner und Königssee.
  • Kinderfreundlich mit Spielplatz am Gasthof Borderbrand, geeignet auch für kleine Kinder.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Ausflug zum Grenzstein auf dem Brandkopf in Jachenau

Der Grenzstein auf dem Brandkopf ist ein markanter Berggipfel im bayerischen Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, unweit der Gemeinde Jachenau. Mit einer Höhe von 1151 Metern über dem Meeresspiegel erhebt sich der Brandkopf majestätisch über dem Jachental und bietet nicht nur eine eindrucksvolle Aussicht, sondern auch einen tiefen Einblick in die Regionalkultur und Geschichte. Der Gipfel besteht vollständig aus festem Plattenkalk und war während der letzten Eiszeit vollständig vereist. Seine waldbedeckten, steilen Flanken prägen das Landschaftsbild des unteren Jachentals.

Auf dem Ostgipfel des Brandkopfs steht ein historischer Grenzstein aus dem Jahr 1584. Dieser markiert die alte Grenze, die bereits 1332 zwischen dem Klostergericht Benediktbeuern und dem herzoglichen Landgericht Tölz verlief. Heute entspricht diese Linie noch immer der Grenze zwischen dem Bistum Augsburg und dem Erzbistum München und Freising sowie der Gemeindegrenze zwischen Jachenau und Lenggries. Der Stein ziert das sogenannte „doppelte Abtstab“-Wappen des Klosters Benediktbeuern sowie das „Hebscheidt“ des ehemaligen Landgerichts – Zeugnisse einer langen und bewegten territorialen Geschichte.

Der Brandkopf ist nicht nur ein landschaftlich und kulturhistorisch bedeutsamer Ort, sondern auch ein beliebtes Ausflugsziel für Naturliebhaber und Wanderfreunde. Der Aufstieg kann beispielsweise von der Jennerbahn aus unternommen werden und führt durch waldreiche Pfade, die etwa eine Stunde dauern. Der Weg ist auch für Familien mit Kindern geeignet und wird durch einen kleinen Spielplatz am Gasthof Borderbrand belohnt. Bei klarem Wetter eröffnet sich vom Gipfel ein atemberaubender Rundblick auf umliegende Berggipfel wie den Watzmann, den Jenner und den Königssee.

Als Berggipfel mit kulturhistorischer Bedeutung ist der Grenzstein auf dem Brandkopf Teil des bayerischen Kulturerbes. Das Objekt ist im DenkmalAtlas 2.0 des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege verzeichnet und wird als landschaftsprägendes Bodendenkmal geführt. Der Stein selbst ist ein Beispiel für die frühe Markierung von Territorialgrenzen und spiegelt die mittelalterliche Gerichtsbarkeit in der Region wider. Seine Erhaltung ist von großer Bedeutung für das Verständnis der regionalen Geschichte.

Mit seiner Kombination aus natürlicher Schönheit, kultureller Bedeutung und gutem Wanderweg ist der Grenzstein auf dem Brandkopf ein lohnendes Ziel für alle, die die Alpenregion zwischen Bad Tölz und dem Werdenfelser Land erkunden möchten. Die beeindruckende Panoramaaussicht sowie der historische Grenzstein machen diesen Berggipfel zu einem besonderen Highlight im Herzen Bayerns.

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Häufige Fragen zu Grenzstein auf dem Brandkopf

Wo befindet sich der Grenzstein auf dem Brandkopf?
Der Grenzstein auf dem Brandkopf liegt auf dem Ost-Gipfel des Berges, der zwischen Jachenau und Lenggries liegt. {stand}

Quelle: wikipedia

Welche historische Bedeutung hat der Grenzstein auf dem Brandkopf?
Der Grenzstein von 1584 markiert die historische Grenze zwischen dem Kloster Benediktbeuern und dem Landgericht Tölz, heute zwischen Bistum Augsburg und Erzbistum München und Freising. {stand}

Quelle: wikipedia

Aus welchem Material besteht der Brandkopf?
Der Brandkopf besteht vollständig aus festem Plattenkalk. {stand}

Quelle: wikipedia

Ist der Grenzstein ein Denkmal?
Ja, der Grenzstein ist als Bodendenkmal im Bayerischen Denkmal-Atlas erfasst. {stand}

Quelle: website