Kirche/Kloster

Dorfkirche Zabakuck

Am Friedenspl. 3, 39307 Jerichow

Highlights

  • Die Dorfkirche Zabakuck ist eine Ruine auf dem zentralen Dorfanger, Zeugnis der slawischen Dorfanlage.
  • Zabakuck wurde erstmals 1430 als „Sabekuk“ urkundlich erwähnt und ist heute Teil der Stadt Jerichow.
  • Der Heimatverein Zabakuck engagiert sich für die Belebung des Dorfplatzes und der Kirchenruine.

Tipps

  • Parkplatz am Dorfanger ist begrenzt, früh anreisen.
  • Kirche ist teilweise ruinös, sicherheitshalber nur befahrbare Wege nutzen.
  • Führungen sind möglich, vorher anmelden.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Kulturvolle Sakralbauten entdecken in Jerichow: Dorfkirche Zabakuck

Die Dorfkirche Zabakuck befindet sich im Ortsteil Zabakuck der heutigen Einheitsgemeinde Stadt Jerichow im sachsen-anhaltischen Landkreis Jerichower Land. Die Kirche ist ein markantes Zeugnis der ländlichen Sakralbaukultur der Region und liegt zentral auf dem Anger, einem typischen Element der wendisch-slawischen Dorfanlage. Der Name des Ortes Zabakuck leitet sich aus dem Altslawischen ab und bedeutet „Froschesser“, was sich auch im Gemeindewappen niederschlägt. Die Geschichte des Ortes reicht weit zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Zabakuck im Jahr 1430 unter dem Namen „Sabekuk“. Die Dorfkirche selbst steht heute erhalten und zeugt noch immer von der religiösen und kulturellen Bedeutung des Ortes in früheren Jahrhunderten. Die genaue Baugeschichte der Kirche ist nicht vollständig dokumentiert, doch sie war ein zentraler Bestandteil des Dorflebens und spiegelt die Entwicklung der Siedlung wider, die eng mit der mittelalterlichen Landesherrschaft und späteren Gutsherrschaft verbunden war. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte der Besitz des Gutes mehrfach. Im 15. Jahrhundert verpfändete der Erzbischof von Magdeburg das Dorf an die Grafen von Lindow-Ruppin, ehe es nach deren Aussterben wieder an den Erzbischof zurückfiel. Ab 1524 wurde Zabakuck als Lehen an die Familie von Randow vergeben, die den Ort über elf Generationen hinweg bewirtschaftete. Erst 1757 ging das Gut in andere Hände über. Der spätere Gutsbezirk wurde 1928 mit der Landgemeinde vereinigt. Der Ortsteil Güssow, der zu Zabakuck gehört, wurde erstmals 1365 erwähnt und entwickelte sich unter Ernst Friedrich von Byern ab etwa 1768 zu einem eigenständigen Vorwerk mit landwirtschaftlichen Einrichtungen. In der jüngeren Geschichte hat Zabakuck durch verschiedene regionale Einrichtungen Bekanntheit erlangt. Seit dem 1. Januar 2010 ist Zabakuck Teil der neu gebildeten Einheitsgemeinde Stadt Jerichow, nachdem sich die ehemalige Gemeinde durch Gebietsänderungsvertrag aufgelöst hatte. Die Dorfkirche als sakraler Ort lädt heute zu einem kulturhistorischen Ausflug ein und erinnert eindrucksvoll an die reiche Vergangenheit des Dorfes und seiner Bewohner. Sie ist ein stiller, denkmalgeschützter Ort mitten im Dorf, der Besucherinnen und Besuchern Raum für Ruhe und Reflexion bietet.

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Häufige Fragen zu Dorfkirche Zabakuck

Wo liegt Zabakuck?
Zabakuck liegt etwa sieben Kilometer nordöstlich von Genthin an der Stremme im Landkreis Jerichower Land in Sachsen-Anhalt. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Was ist die Dorfkirche Zabakuck?
Die Dorfkirche Zabakuck ist eine Ruine auf dem Dorfanger, die als zentrales Wahrzeichen des Ortes gilt und Zeugnis der slawischen Gründung des Dorfes ist. Stand Mai 2026.

Quelle: website

Was bedeutet der Name Zabakuck?
Der Name Zabakuck leitet sich aus dem Altslawischen ab und bedeutet „Froschesser“. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Welche Bedeutung hat der Heimatverein Zabakuck?
Der Heimatverein Zabakuck engagiert sich für die Dorferneuerung, die Belebung des Dorfplatzes und der Kirchenruine sowie für kulturelle Veranstaltungen. Stand Mai 2026.

Quelle: website