Wegenetz Pechüle-Frankenfelde
Tipps
- Gutes Schuhwerk ist ratsam, da der Weg zum Wegenetz Pechüle-Frankenfelde etwa 2500 Meter auf einer alten Pflasterstraße führt.
- Der Ausblick lohnt die Anstrengung und bietet einen schönen Blick über die umliegende Natur.
- Weitläufige Spaziergänge sind möglich, es sollte jedoch auf den gekennzeichneten Wegen bleiben.
Eigenschaften
Über Wegenetz Pechüle-Frankenfelde
Das Wegenetz Pechüle-Frankenfelde liegt im Herzen von Jüterbog im brandenburgischen Kreis Teltow-Fläming und bietet Besucherinnen und Besuchern ein faszinierendes Naturerlebnis fernab des Alltags. Besonders beeindruckend ist die Gegend durch die größte Wanderdüne Brandenburgs, die sich langsam, aber stetig in Richtung Berlin bewegt. Diese Düne entstand einst auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz und ist heute Teil des Naturschutzgebiets Forst Zinna-Jüterbog-Keilberg. Die einzigartige Landschaft aus Sand, seltener Tierwelt und weiten Ausblicken macht diesen Ort zu einem lohnenswerten Ausflugsziel in der Region.
Das Gelände ist überwiegend naturbelassen und lädt zu ausgedehnten Wanderungen und Entdeckungstouren ein. Die Wege sind teilweise ungebaut und erfordern gutes Schuhwerk, besonders auf dem etwa 2,5 Kilometer langen Weg über eine alte Pflasterstraße, der durchaus eine kleine körperliche Herausforderung darstellt. Doch der Aufwand lohnt sich: Wer sich auf den Weg macht, wird mit einer atemberaubenden, fast mondähnlichen Umgebung belohnt, die ihresgleichen sucht. Im Sommer sollte man unbedingt ausreichend Trinkwasser mitbringen, da es auf der Düne schnell heiß und trocken werden kann.
Das Wegenetz Pechüle-Frankenfelde ist nicht nur wegen seiner landschaftlichen Besonderheiten sehenswert, sondern auch wegen seiner tierkundlichen Vielfalt. In der Dünenlandschaft tummeln sich verschiedene seltene Arten, die an die besonderen Lebensbedingungen angepasst sind. Die ruhige und abgelegene Lage mitten im Naturraum macht es zu einem idealen Ziel für Naturliebhaber, Fotografen und alle, die die Stille und Weite der Marklandschaft genießen möchten. Der Zugang ist das ganze Jahr über möglich, allerdings erfolgt im Winter kein Winterdienst – ein Besuch also mit angepasster Ausrüstung und Vorbereitung.
Die Anreise zum Standort erfolgt am besten über die Kreuzung B101/An den Ziegelein (Luckenwalde), wo ein entsprechender Parkplatz bzw. Rettungspunkt zur Verfügung steht. Wichtig ist, dass Besucher den ausgewiesenen Wegen folgen, da das Areal weiterhin unter Naturschutz steht. Das Besteigen der Düne geschieht auf eigene Gefahr, ist aber für viele ein unvergesslicher Moment des Abenteuers. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,6 von 5 Sternen bei über 60 Bewertungen zählt das Wegenetz zu den empfehlenswerten Naturzielen in der Region.