ehemalige Synagoge Staudernheim
Highlights
- Die ehemalige Landsynagoge in Staudernheim ist ein historisches Zeugnis jüdischer Lebensweise im Naheland.
- Seit Jahren setzt sich der Museumsverein Synagoge Staudernheim e.V. für den Erhalt und die Restaurierung des Gebäudes ein.
- Die Synagoge soll künftig ein Ort der Begegnung, des Austauschs und der Auseinandersetzung mit Themen wie Migration und Teilhabe werden.
Tipps
- Die ehemalige Synagoge ist montags und donnerstags geschlossen, ansonsten sind die Öffnungszeiten meist eingeschränkt; vor Ort sollte immer geprüft werden.
- Eintritt ist freiwillig, Spenden für den Erhalt des Gebäudes sind willkommen.
- Das Gelände ist barrierefrei zugänglich, behindertengerechte Parkplätze befinden sich in der Nähe.
Eigenschaften
Über ehemalige Synagoge Staudernheim
Die ehemalige Synagoge von Staudernheim im Landkreis Bad Kreuznach ist ein bedeutendes Zeugnis jüdischer Geschichte in Rheinland-Pfalz. Das Gebäude steht in der Tradition einer ländlichen Synagoge und dokumentiert die religiöse und kulturelle Vielfalt der Region im Laufe der Jahrhunderte. Es ist Teil der Gemeinde Staudernheim, die sich südöstlich von Bad Sobernheim am Fluss Nahe zwischen Hunsrück und Pfälzer Bergland befindet.
Die Synagoge selbst hat eine bewegte Geschichte durchlaufen. Über Jahrhunderte hinweg trugen ihre Mauern Spuren verschiedener Epochen auf, was sie heute zu einem historischen Dokument macht. Heute engagiert sich der Museumsverein Synagoge Staudernheim e.V. für den Erhalt und die Restaurierung des Gebäudes. Neben der Bewahrung der baulichen Substanz liegt das Ziel des Vereins auch in der Förderung von Bildungsarbeit sowie kulturellen und pädagogischen Angeboten rund um die Themen jüdische Geschichte, Migration und Teilhabe.
Die ehemalige Synagoge befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Nahe und ist überregionale Bedeutung als Kulturort zugewandt. Regelmäßig finden hier Veranstaltungen statt, darunter Lesungen, Vorträge und kulturelle Projekte, die den Austausch und das Gespräch fördern. Der Museumsverein kooperiert dabei mit verschiedenen Initiativen und Institutionen, um den Ort lebendig zu halten und für unterschiedlichste Zielgruppen zugänglich zu machen.
Der Zugang zum Gelände erfolgt derzeit nach Vereinbarung. Informationen zu Öffnungszeiten und Führungen sind über den zuständigen Verein erhältlich. Die Synagoge steht somit nicht nur als architektonisches Relikt, sondern auch als Ort des Gedenkens und der Begegnung – ein stilles Zeugnis einer einstigen Gemeinschaft und ihrer Integration in die ländliche Struktur des Nahelands.