Hunsrück-Museum Simmern
Highlights
- Das Hunsrück-Museum Simmern zeigt Objekte und Dokumente zur Natur- und Kulturgeschichte der Region.
- Es befindet sich im Neuen Schloss in Simmern und ist Teil der Stadtgeschichte seit 1901.
- Das Museum ist mittwochs bis freitags sowie an Wochenenden geöffnet.
Tipps
- Das Hunsrück-Museum Simmern im Neuen Schloss bietet wechselnde Ausstellungen zur Regionalgeschichte mit Schwerpunkt auf Natur, Kultur und Auswanderung.
- Aktuelle Sonderausstellungen wie „Neuland“ oder „Der Wald“ verbinden historische Inhalte mit aktuellem Bezug und lohnen einen erneuten Besuch.
Eigenschaften
Über Hunsrück-Museum Simmern
Das Hunsrück-Museum Simmern ist ein Regionalmuseum in der Stadt Simmern/Hunsrück im Bundesland Rheinland-Pfalz. Es präsentiert Objekte und Dokumente zur Natur- und Kulturgeschichte der Region und befindet sich im Neuen Schloss, einem markanten Bauwerk im Zentrum der Stadt. Die Sammlung des Museums entstand ursprünglich durch Initiativen des Hunsrücker Geschichtsvereins und umfasst heute umfangreiche Bestände zu Themen wie Landschaft, Archäologie, Volkskunde, Stadtgeschichte und Kunst.
Die Dauerausstellung des Hauses gibt einen Überblick über das Hunsrück – seine geografischen Besonderheiten, seine soziale und wirtschaftliche Entwicklung sowie seine kulturelle Identität. Themenschwerpunkte sind unter anderem die Vor- und Frühgeschichte, die mittelalterliche Stadtentwicklung, die Rolle Simmerns als Residenz der Pfalzgrafen und die regionalen Traditionen. Besondere Aufmerksamkeit gilt auch der Auswanderungsgeschichte aus dem Hunsrück, die in einer eigenen Ausstellung dokumentiert wird. Ergänzt wird das Angebot durch wechselnde Sonderausstellungen, die aktuelle Forschungen und gesellschaftliche Bezüge aufgreifen.
Eine der bemerkenswerten Sonderausstellungen trägt den Titel „Neuland“ und beschäftigt sich mit der Auswanderung aus der Region. Eine weitere, thematisch abwechslungsreiche Präsentation widmet sich dem Wald und seinen vielfältigen Funktionen in Natur und Kultur. Auch die Kunstsammlung des Malers Friedrich Karl Ströher ist im Dachgeschoss des Schlosses zu sehen, wenngleich diese aufgrund von Sanierungsarbeiten zeitweise nicht zugänglich ist. Im Schinderhannesturm, einem separaten Gebäudeteil, wird die Realität und der Mythos der berühmten Hunsrücker Räuberfigur thematisiert.
Das Museum versteht sich als kulturelle Anlaufstelle für Einheimische und Besucher gleichermaßen und bietet neben seinen Ausstellungen auch Workshops, Vorträge und Bildungsangebote. Es wird regelmäßig von Gästen gelobt, die die informativen Inhalte, die Qualität der Präsentation sowie das Engagement des Personals hervorheben. Mit einem Google-Rating von 4,40 von 5 Sternen bei fast 200 Bewertungen zählt es zu den gut bewerteten Kulturinstitutionen der Region.