Kirche/Kloster

St. Peter und Paul

Weldener Str. 1, 87662 Kaltental

Highlights

  • Die Pfarrkirche St. Peter und Paul in Kaltental wurde 1626 nach Plänen von Hans Alberthal erbaut.
  • Das Langhaus wurde 1742 erneuert, der Chorflankenturm später im gleichen Jahr umgebaut.
  • Die Kirche beherbergt eine Deckenmalerei aus 1905/06 mit Motiven nach Giovanni Battista Tiepolo.

Tipps

  • Die Kirche St. Peter und Paul in Kaltental ist eine geschichtsträchtige Saalkirche mit barocker Deckenmalerei im Chor, die 1905/06 entstand.
  • Der Chorflankenturm beherbergt vier Glocken und eine Turmuhr, die 1843 erneuert wurden.
  • Die Sakristei an der Südwand des Chors sowie die Flachdecke im Langhaus sind sehenswerte architektonische Elemente.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Ausflug Kultur Sakral St. Peter und Paul Kaltental

Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul befindet sich in Aufkirch, einem Gemeindeteil des Marktes Kaltental im Landkreis Ostallgäu in Bayern. Das Gotteshaus zählt zu den bedeutenden sakralen Baudenkmälern der Region und ist unter der Nummer D-7-77-141-9 als Baudenkmal verzeichnet. Die Kirche ist nicht nur ein Ort der religiösen Gemeinschaft, sondern auch ein kulturhistorisches Zeugnis der frühen Neuzeit und der barocken Baukunst.

Der ursprüngliche Vorgängerbau wurde abgebrochen, um Platz für den heutigen Kirchenbau zu schaffen, der nach Plänen von Hans Alberthal errichtet wurde. Das Langhaus, das später erneuert wurde, bildet den zentralen Teil der Kirche. Im Osten schließt sich ein eingezogener Chor an, der dreiseitig geschlossen und durch Strebepfeiler gestützt ist. An der Nordwand des Chors steht ein Chorflankenturm, der bei der Erneuerung des Langhauses mit umgebaut wurde. Die oberen Geschosse des Turms, in denen sich der Glockenstuhl mit vier Glocken sowie eine Turmuhr mit Zifferblättern im Giebel befinden, erhielten im 19. Jahrhundert eine weitere Modernisierung. Auf dem Turm ruht ein achtseitiger, spitzer Helm, der das Gebäude architektonisch krönt.

Der Innenraum der Kirche überzeugt durch seine kunstvolle Ausstattung. Während das Langhaus mit einer schlichten Flachdecke versehen ist, begeistert der Chor durch eine Deckenmalerei aus der ersten Dekade des 20. Jahrhunderts. Diese zeigt die Anbetung der Könige und orientiert sich an einem Gemälde von Giovanni Battista Tiepolo, das heute in der Alten Pinakothek in München zu sehen ist. Die kunstvolle Gestaltung unterstreicht den kulturellen Wert des Ortes. Die ursprünglich im 19. Jahrhundert erbaute Orgel von Balthasar Pröbstl vervollständigt den klangvollen Raum und trägt maßgeblich zur Atmosphäre des Gotteshauses bei.

Die Kirche St. Peter und Paul genießt bei Besuchern und Gläubigen eine hohe Beliebtheit, was sich auch in den Bewertungen widerspiegelt. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,7 von 5 Sternen wird das Gotteshaus regelmäßig als „tolle Kirche“ mit „freundlichen Menschen“ und einem „tollen Priester“ beschrieben. Diese persönlichen Rückmeldungen verdeutlichen die lebendige Gemeinschaft und die herzliche Atmosphäre vor Ort.

Als kultureller Anlaufpunkt im ländlichen Kaltental lädt die Kirche St. Peter und Paul sowohl zur Besinnung als auch zur Auseinandersetzung mit regionaler Geschichte und Architektur ein. Sie ist ein beeindruckendes Beispiel für den kirchlichen Bau im süddeutschen Raum und ein lohnendes Ziel für Kulturinteressierte und Besucher, die die sakrale Architektur des Landkreises Ostallgäu entdecken möchten.

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Häufige Fragen zu St. Peter und Paul

Wo befindet sich die Pfarrkirche St. Peter und Paul?
Die Pfarrkirche St. Peter und Paul steht in Aufkirch, einem Gemeindeteil des Marktes Kaltental im Landkreis Ostallgäu in Bayern. {stand}.

Quelle: wikipedia

Wann wurde die Kirche St. Peter und Paul erbaut?
Die heutige Kirche wurde bis 1626 nach Plänen von Hans Alberthal erbaut, wobei ein Vorgängerbau abgebrochen worden war. {stand}.

Quelle: wikipedia

Welche baugeschichtlichen Besonderheiten hat die Kirche?
Das Langhaus wurde 1742 erneuert, der Chor ist dreiseitig geschlossen und von Strebepfeilern gestützt. Der Chorflankenturm wurde ebenfalls 1742 erneuert und erhielt 1843 einen neuen Glockenstuhl und Helm. {stand}.

Quelle: wikipedia

Was zeichnet die Innenausstattung der Kirche aus?
Der Chor erhielt 1905/06 eine Deckenmalerei nach einem Vorbild von Giovanni Battista Tiepolo. Die Orgel stammt aus dem Jahr 1893 und wurde von Balthasar Pröbstl gebaut. {stand}.

Quelle: wikipedia