St. Ottilia
Highlights
- Die römisch-katholische Filialkirche St. Ottilia in Ried, Kammeltal, wurde 1778 nach Entwürfen von Joseph Dossenberger erbaut.
- Das denkmalgeschützte Gotteshaus verfügt über ein Langhaus mit Spiegelgewölbe und einen Chor mit Pendentifkuppel.
- Das Altarretabel mit Darstellung der Odilia von Köln stammt aus dem Jahr 1823 und wurde von Konrad Huber geschaffen.
Tipps
- Die Kirche St. Ottilia in Ried, Kammeltal, ist eine geschützte Saalkirche aus dem Jahr 1778 mit barocker Ausstattung.
- Der Innenraum beeindruckt durch Spiegelgewölbe im Langhaus und eine Pendentifkuppel im Chor.
- Das Gelände um die Kirche ist teilweise ungepflegt, ein Besuch lohnt dennoch für die kunsthistorische Bedeutung.
Eigenschaften
Ausflug Kultur Sakral St. Ottilia Kammeltal
Die römisch-katholische Filialkirche St. Ottilia befindet sich im Gemeindeteil Ried der Gemeinde Kammeltal im Landkreis Günzburg in Bayern. Das denkmalgeschützte Gotteshaus zählt zu den sakralen Kulturdenkmälern der Region und ist in der Liste der Baudenkmäler in Kammeltal unter der Nummer D-7-74-145-12 verzeichnet. Die Kirche ist ein bedeutendes Zeugnis der spätbarocken Sakralarchitektur und steht mitten im historischen Ortskern von Ried.
Der Kirchenbau entstand nach einem Entwurf von Joseph Dossenberger und zeigt deutlich den Baustil des späten 18. Jahrhunderts. Die Anlage besteht aus einem Langhaus sowie einem dreiseitig geschlossenen Chor im Osten. Am südlichen Ende des Chors erhebt sich ein Chorflankenturm quadratischer Grundform. Dieser Turm gliedert sich in mehrere Geschosse: Das untere beherbergt die Turmuhr, während das verjüngte obere Geschoss den Glockenstuhl und darauf eine charakteristische Zwiebelhaube trägt. Die geschwungene Turmform und die achteckigen Pilaster des oberen Aufbaus verleihen dem Bau ein markantes, zeitgemäßes Profil.
Der Innenraum der Kirche überzeugt durch kunstvolle Ausstattung und handwerkliche Qualität. Das Langhaus wird von einem Spiegelgewölbe überspannt, während der Chorraum durch eine Pendentifkuppel abgedeckt ist. Stuckarbeiten und Deckenmalereien stammen aus dem Umfeld des stauferzeitlichen Schwabenlandes und weisen klare Bezüge zum Werkkreis um Johann Baptist Enderle auf. Diese stilistischen Elemente unterstreichen den kulturellen Wert der Kirche innerhalb der regionalen Sakralkunst. Das Hochaltarretabel wurde später im frühen 19. Jahrhundert von Konrad Huber geschaffen und zeigt eine Darstellung der Heiligen Odilia von Köln, Namensgeberin der Kirche.
Obwohl die Kirche St. Ottilia ein architektonisch und kunsthistorisch wertvolles Gebäude darstellt, wird sie von einigen Besuchern als weniger gut gepflegt wahrgenommen. Insbesondere an Feiertagen wie dem Pfingstmontag kann der Zugang eingeschränkt sein, was den Besuch und das Ambiente beeinträchtigen kann. Dennoch bleibt die Kirche ein ruhiger Ort der Andacht und ein sehenswertes Bauwerk für Interessierte der regionalen Kirchenkunst.
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Häufige Fragen zu St. Ottilia
Wo befindet sich die Kirche St. Ottilia?
Quelle: wikipedia
Wann wurde die Kirche St. Ottilia erbaut?
Quelle: wikipedia
Welche architektonischen Besonderheiten hat St. Ottilia?
Quelle: wikipedia
Wer hat die Deckenmalereien in St. Ottilia geschaffen?
Quelle: wikipedia
Ist die Kirche St. Ottilia ein Denkmal?
Quelle: wikipedia