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Weingartener Moor-Bruchwald Grötzingen

76356 Weingarten

Highlights

  • Das Weingartener Moor-Bruchwald Grötzingen ist ein 255 Hektar großes Naturschutzgebiet in der Kinzig-Murg-Rinne.
  • Es beherbergt Reste eines Niedermoores, Bruchwald und Teile des Grötzinger Baggersees.
  • Das Gebiet schützt Lebensräume vieler gefährdeter Arten wie Amphibien, Insekten und Vögel.

Tipps

  • Beim Besuch des Weingartener Moor-Bruchwalds auf den schmalen Wegen und Stegen besonders vorsichtig sein, da diese teilweise marode und für Kinder ungeeignet sind.
  • Rücksicht auf andere Besucher nehmen, da enge Passagen ohne ausreichend Platz für Gegenverkehr vorhanden sind.
  • Bei Erkundung des Geländes auf bestehende Naturschutzgebiete achten und entsprechende Verhaltensregeln einhalten, um die Tier- und Pflanzenwelt nicht zu stören.

Eigenschaften

Outdoor Familie Entspannt Ganzjährig

Über Weingartener Moor-Bruchwald Grötzingen

Der Weingartener Moor-Bruchwald Grötzingen ist ein Naturschutzgebiet im Stadtgebiet von Weingarten im Landkreis Karlsruhe in Baden-Württemberg. Es zählt zu den Landschaftsschutzgebieten und erstreckt sich über eine Fläche von rund 255 Hektar. Gelegen in der Kinzig-Murg-Rinne, umfasst das Gebiet Reste eines Niedermoores, Feuchtwaldflächen sowie Teile des Grötzinger Baggersees. Diese Vielfalt an Lebensräumen macht es zu einem wichtigen Rückzugs- und Brutgebiet für verschiedene gefährdete Tier- und Pflanzenarten.

Im Schutzgebiet finden sich verschiedene Biotop-Typen, darunter Sumpfwälder, Röhrichtzonen, Uferwälder sowie Verlandungsbereiche. Typische Pflanzenarten des Geländes sind unter anderem der Waldziest, das Wiesen-Schaumkraut, der Wald-Hahnenfuß sowie das Rohr-Glanzgras. Auch seltene Arten wie die Echte Brunnenkresse oder das Wechselblättrige Milzkraut gedeihen hier. Der artenreiche Lebensraum bietet zudem Rückzugsmöglichkeiten für Amphibien wie den Springfrosch sowie verschiedene Insekten und Vögel.

Ein Teil des Geländes ist über einen Steg erschlossen, der den Besuchern einen direkten Zugang zu besonders sensiblen Feuchtbiotopen ermöglicht. Dieser Steg ist jedoch in der Vergangenheit kritisiert worden: Besucherberichte weisen darauf hin, dass die Konstruktion sehr schmal ist und für Kinder aufgrund von Gegenverkehr nicht ungefährlich. Fehlende Beschilderung und die fehlende Regelung als Einbahnweg tragen zur Kritik an der Sicherheit bei.

Das Naturschutzgebiet wurde bereits in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts erstmals rechtlich geschützt. Heute dient es als wichtige Fläche für den Naturschutz in der Region und wird als Lebensraum für gefährdete Arten genutzt. Die Schutzgebietsverwaltung dokumentiert regelmäßig ökologische Veränderungen und fördert Maßnahmen zur Erhaltung der Biodiversität.

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